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Feuerwehreinsatz bei Brand in Penzberg im November 2015

Von Niklas bis Biber: Rekordjahr für Feuerwehr

Penzberg - Die Feuerwehr in Penzberg hat ein Rekordjahr hinter sich - am meisten Arbeit bereitete ihr Niklas.

Die Penzberger Feuerwehr hat ein Rekordjahr hinter sich. Sie durchbrach im vergangenen Jahr die Marke von 250 Einsätzen. 44 Mal mussten die Rettungskräfte allein Ende März wegen des Sturmtiefs Niklas ausrücken. Da die Feuerwehr diese Fälle für die Statistik in drei Einsatzbereiche – Dächer, Bäume und Stromleitungen – zusammenfasste, weist das Zahlenwerk offiziell 213 Einsätze auf. Der Schnitt lag in den vergangenen Jahren bei 170 bis 180 Einsätzen.

Insgesamt gehörte die Rettung von Personen aus Aufzügen ebenso zum Einsatzbild wie das Löschen zahlreicher Kleinbrände. Auch 17 Fehl- und Blindalarme waren dabei. Verstärkt wurde die Penzberger Feuerwehr zudem zur Verkehrsabsicherung auf der Autobahn angefordert. Auch etliche Tierrettungen gab es: von der „sprichwörtlichen Katze im Baum“ bis zur Rettung eines Bibers. Harte Stunden hatten die Ehrenamtlichen Mitte April: Nach einem abendlichen Großeinsatz wegen des Brandes einer Schreinerei in Bichl wurden sie am nächsten Nachmittag zu einem schweren Unfall auf der Autobahn gerufen. Kaum zurück wurde Großalarm ausgelöst, weil am Breunetsrieder Weg eine Fläche in der Größe von zwei Fußballfeldern brannte.

Kommandant Christian Abt erklärte: „Wir danken den Familien unserer Kameradinnen und Kameraden für den Rückhalt, wenn bei Tag und Nacht der Funkmeldeempfänger auslöst.“ Ebenso dankte er den Arbeitgebern. Ohne deren Bereitschaft, ihre Mitarbeiter während der Arbeitszeit für den Feuerwehrdienst freizustellen, „wäre eine derart schnelle und professionelle Hilfe nicht immer möglich".

(mehr in der Mittwochsausgabe von Penzberger Merkur und Weilheimer Tagblatt)

Wolfgang Schörner

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