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Abschiedsfeier für Grundschulleiterin Ursula Karnbaum im Penzberger Pfarrzentrum.

Teufelchen und Engelchen: Darf sie gehen?

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Penzberg - Nach 41 Jahren Schuldienst geht Ursula Karnbaum, Grundschulleiterin in Penzberg, in Ruhestand - mit Musik und Tanz.

"Mit 63 Jahren, da fängt das Leben an“, sangen Lehrer und Lehrerinnen nach einem Hit von Udo Jürgens. Engelchen und Teufelchen alias Gerhard Prantl und Christiane Neumayer-Huth diskutierten in einem Sketch, ob Ursula Karnbaum eigentlich schon in den Ruhestand gehen darf - sie ließen sie, schweren Herzens. Die Bläserklasse spielte und Zweitklässler sangen. Es war eine herzliche Abschiedsfeier, die die Bürgermeister-Prandl-Grundschule ihrer Rektorin schenkte.

Ursula Karnbaum geht Ende Juli nach 41 Jahren Schuldienst in den Ruhestand. Sie unterrichtete ab 1988 zunächst an der Penzberger Hauptschule und wechselte 1999 als Konrektorin an die benachbarte Grundschule, deren Leitung sie 2006 übernahm. Sie sei eine „dynamische, engagierte Schulleiterin“, die „keinesfalls konfliktscheu“ war, sagte Schulrätin Kerstin Krückel. Und sie sei mit Herzblut dabei gewesen, fügte Konrektor und Nachfolger Lars Schumann an. Als „ fair und konstruktiv“ beschrieb Thomas Heinrich vom Elternbeirat die Zusammenarbeit. Es sei von großer Wichtigkeit, dass Schulen von Persönlichkeiten geleitet werden, sagte Bürgermeisterin Elke Zehetner.

Zur Feier waren auch viele Schulleiter-Kollegen gekommen, ebenso Vorgänger Herbert Mock. Berta Maier, die Jahre nach ihr Grundschulleiterin wurde, und zwar in Iffeldorf, dankte Ursula Karnbaum: „Du warst immer da, wenn ich als Frischling Rat brauchte.“

(mehr in der Dienstagausgabe von Penzberger Merkur und Weilheimer Tagblatt)

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