Sieger in der Kategorie „Biologie“

Penzberger bei „Jugend forscht“: Superhirn (16) räumt richtig ab

Sieger in der Kategorie „Biologie“: Der 16-jährige André Stapelfeldt aus Penzberg.  

Intensiv mit dem Verhalten von Strudelwürmer beschäftigt hat sich der 16-jährige André Stapelfeldt aus Penzberg. Bei „Jugend forscht“ beeindruckte er die Jury. 

Landkreis – Auch ein Penzberger war bei „Jugend forscht“ in der Schongauer Lechsporthalle dabei. André Stapelfeldt (16), der das Max-Rill-Gymnasium Schloss Reichersbeuern besucht, wollte wissen, wie sich die zur Gattung der Strudelwürmer gehörenden Dugesia vermehren.

Diese Tierchen kommen in Aquarien vor, außerdem werden sie in der Grundlagenforschung zur Gehirnfunktion und zum Gedächtnis sowie in der Regenerationsforschung eingesetzt.

Darin geht es in der Forschungsarbeit des Penzbergers

Obwohl die Dugesia gut erforscht sind, weiß man immer noch nicht, welche Verhältnisse wichtig sind, damit sich die Tiere am besten fortpflanzen können, erklärt André im Gespräch mit der Heimatzeitung. Vor allem in der Aquaristik sei dieses Wissen aber wichtig, da diese Strudelwürmer Schnecken, Garnelen und Fischlaich befallen können und diese töten. André Stapelfeldt wollte die optimalen Bedingungen für die Vermehrung der Dugesia herausfinden, um Rückschlüsse für die Vernichtung zu ziehen.

Begabter Forschernachwuchs:

Diese Schüler traten noch in der Schongauer Lechsporthalle an.

Aus seiner Forschungsarbeit kann er ableiten, welche Wasserwerte die Vermehrung der Dugesia eindämmen. So könnte zum Beispiel der Einsatz von Chemikalien vermieden werden. Eine Froschungsarbeit, die auch die Jury beeindruckte: Am Ende konnte sich der 16-jährige Penzberger über den Sieg in der Kategorie „Biologie“ freuen. 

es

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