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Eine Pumptrack-Bahn – wie hier in Aschheim – ist auch für die Penzberger Berghalde im Gespräch.

Pumptrack-Bahn geplant

Berghalde in Penzberg soll attraktiver werden

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Die Berghalde als Freizeitgelände attraktiver gestalten: Das ist ein Dauerthema in Penzbergs Kommunalpolitik, das auch im Wahlkampf von diversen Parteien und Gruppierungen thematisiert worden war. Nun geht die Stadt erste Schritte zur Umsetzung.

Penzberg – Ein richtiges Event- und Freizeitgelände auf der Berghalde aufbauen – das hatte sich etwa die Freie Lokalpolitik Penzberg (FLP) in ihrem Wahlkampf auf die Fahnen geschrieben. Eine Idee dabei: Auf dem Skihang einen Rutschenturm mit Bayerns längster Rutsche errichten. Diese Idee wurde in der Sitzung am Dienstag zwar nicht thematisiert. Grundsätzlich sprach sich der Ausschuss für Stadtentwicklung-, Bau- und Verkehrsangelegenheiten aber einstimmig für eine Überplanung des Berghalden-Areals aus.

Naturerlebnispfad und Erneuerung der Stockbahnen so gut wie gesetzt

Die Verwaltung hat dazu im Laufe der Zeit recht konkrete Vorstellungen erarbeitet, wie Stadtbaumeister Justus Klement ausführte. Themen aus dem Wahlkampf seien darin aber noch nicht berücksichtigt. Als Beispiele für solch konkrete Vorstellungen nannte der Stadtbaumeister neben zahlreicher kleinerer Instandhaltungsmaßnahmen das Anlegen eines Soccer-Platzes sowie eines Naturerlebnispfades und die Runderneuerung der bestehenden Stockbahnen. Die letzten beiden Punkte seien dabei so gut wie gesetzt, so Klement auf Nachfrage.

So gut wie sicher sei zudem die Sanierung des bestehenden Spielplatzes auf der Südseite des Areals. Mögliche weitere Maßnahmen seien die Reaktivierung des Schachbretts, die Aufstellung einer Kletterwand sowie der Bau eines zusätzlichen Spielplatzes an der Nordseite der Berghalde.

Sebastian Fügener (Grüne) regte in diesem Zusammenhang an, diesen möglichen neuen Platz als Themen-Spielplatz anzulegen, der sich mit der Geschichte des Bergbaus in Penzberg befasst. Außerdem regte Fügener die Einbeziehung der Bürger sowie der örtlichen Vereine bei der Sammlung von Ideen für künftige Spiel- und Sportmöglichkeiten auf der Berghalde an. 

Pumptrack-Bahn für Jugendliche und Kinder ist im Gespräch

André Anderl brachte die von seiner FLP bereits im Wahlkampf angeregte Pumptrack-Bahn ins Gespräch – einer Art Mountainbike-Bahn, auf der aber nicht nur Fahrräder, sondern etwa auch Skateboarder oder Rollerskater fahren können und der nicht nur für Jugendliche, sondern auch für kleinere Kinder geeignet wäre. In jedem Fall „ist es Zeit, dass wir was machen“, so Anderl. Eine Einschätzung, die von allen anwesenden Ausschuss-Mitgliedern geteilt wurde.

Was die Kosten für dieses Projekt betrifft, so habe der Stadtrat im Haushalt für das laufende Jahr bereits 150 000 Euro für die Attraktivierung der Penzberger Spielplätze eingestellt, so Klement. Diese Summe soll nun als Startkapital für die Aufwertung der Berghalde verwendet werden. „Aber 150 000 Euro reichen nicht aus für alles, was auf der Liste steht“, so Klement. Nächster Schritt ist nun eine zeichnerische Bestandsaufnahme der vorhandenen Einrichtungen auf der Berghalde. Die daran anschließende Bürgerbeteiligung ist für den Sommer geplant. Klement: „Erste Maßnahmen sollen noch heuer umgesetzt werden.“ Das Areal ist Eigentum des Freistaates Bayern. Alle Maßnahmen, die die Stadt auf der Berghalde plant, würden darum stets mit den bayerischen Staatsforsten abgestimmt werden, so Klement.

Lesen Sie auch: Pünktlich zur Wiedereröffnung des Spielbetriebs in der Fußball-Bundesliga präsentiert das Campendonk-Museum in Penzberg eine Sonderausstellung für alle fußballbegeisterten Kunstfans: „Rasenglück.

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