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Freizeitpark und Biergarten: Dafür hat der Festwirt der Stadt Penzberg ein Konzept vorgelegt.

Wiesn-ERsatz in Corona-Zeiten

Biergarten mit Freizeitpark: So könnte das Penzberger Volksfest aussehen - es gibt Vorbilder

  • vonWolfgang Schörner
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Wegen der Corona-Pandemie wurden viele Volksfeste abgesagt, darunter auch die Wiesn in München. Der Penzberger Festwirt hat für Penzberg aber ein Alternativkonzept. 

Penzberg – Wird es im September in Penzberg ein abgespecktes Volksfest mit Biergarten und kleinem Freizeitpark geben? Diese Frage soll am Dienstag in der Stadtratssitzung beantwortet werden. Wie ein Volksfest in Corona-Zeiten aussehen könnte, hatte Festwirt Christian Fahrenschon der Stadt Penzberg vor kurzem vorgestellt.

Konzept für Penzberg: Überdachter Biergarten mit Freizeitpark

Demnach könnte es einen überdachten Biergarten geben, der ansonsten nach allen Seiten offen wäre. Zirka 1000 Sitzplätze sollen auf den 2500 Quadratmetern Platz finden. Auch eine Bühne würde es geben. Die Musik, so das Konzept, liefe allerdings eher im Hintergrund, ohne Boxen und ohne die üblichen Trinkanimationen. Gedacht ist daran, kleinere Musikgruppen mit bis zu maximal zehn Musikern auftreten zu lassen. Für den Freizeitpark wäre eine Besucherkapazität von circa 750 Personen vorgesehen. Um die Besucherströme zu entzerren, heißt es in der Verwaltungsvorlage zur heutigen Sitzung, könnte das Ersatz-Volksfest eine Woche länger stattfinden: 17 statt zehn Tage, und zwar vom 28. August bis 13. September. Laut Fahrenschons Konzept soll das gesamte Gelände und extra noch einmal der Biergarten eingezäunt sein. Der Einlass würde von einem Sicherheitsdienst kontrolliert. Als Öffnungszeiten hat der Festwirt freitags und samstags bis 1 Uhr, sonntags bis 22 Uhr sowie an den restlichen Tagen bis 23 Uhr vorgeschlagen.

Penzberger Ersatz-Volksfest: Finanz- und Sozialausschuss ohne Entscheidung

Darüber beraten hatte bereits der Finanz- und Sozialausschuss vergangene Woche hinter verschlossenen Türen. Dem Vernehmen nach fiel aber keine Entscheidung, weil erst ein Gespräch mit den Landräten aus Weilheim-Schongau und Bad Tölz-Wolfratshausen sowie dem Geretsrieder Bürgermeister abgewartet werden sollte. In Geretsried plant Festwirt Fahrenschon für August ein Alternativ-Volksfest. Auch dort fiel noch keine Entscheidung. Eine ähnliche Veranstaltung mit Volksfestpark und Biergarten hat der Festwirt unter dem Motto „Sommer dahoam“ für Vaterstetten konzipiert. Dort läuft das Fest seit vergangenem Wochenende. In Bad Aibling hatte Fahrenschon heuer bereits das Pfingstfest in abgespeckter Form organisiert. In Murnau wollten die Lokalpolitiker das Konzept dagegen nicht - dort wurde das Volksfest für heuer ersatzlos gestrichen.

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