+
Der feuerspeiende Drache „Grisu“ ist der Stargast bei der Feuerwehr-Party.

Jahreswechsel in Penzberg

Feuer, Eis und Liebesgeschichten

  • schließen

In Penzberg ist zum Jahreswechsel einiges geboten. Von Feuerwehrlern bis Mundartler: Hier sind die Highlights.

Penzberg – Ein schöner Abschied von 2017 und ein hoffentlich gelungener Start in das neue Jahr 2018: Das Programm dazu bietet der Jahreswechsel jedenfalls am Wochenende in Penzberg. Die Innenstadt wird dabei zu einer großen Bühne. Wobei es bei zwei Veranstaltungen sicher auch wehmütigen Abschied geben wird.

Die Penzberger Feuerwehr feierte heuer kräftig. 140 Jahre Bestehen sind dafür wahrlich auch ein guter Grund. Jeden Monat gab es eine Veranstaltung. Jetzt kommt der Abschluss: Am Samstag, 30. Dezember, wird der Stadtplatz ab 17 Uhr rund um „Hannis Eismärchen“ unter dem Motto „Feuer & Eis“ zur großen Bühne für die freiwilligen Helfer. „Das Eis ist schon da – und das Feuer bringt die Feuerwehr mit“, verspricht Adrian Leinweber, bei der Wehr Leiter der Öffentlichkeitsarbeit. Neben der Filmvorführung des Klassikers „Fire & Ice“ auf einer Leinwand wird es von 17 Uhr bis 21 Uhr immer wieder „hochprofessionelle pyrotechnische Vorführungen“ geben. Auch die Feuerartisten der Weilheimer Showtruppe „Vaganti“ wurden für die Feier gewonnen: Sie heizen den Besuchern mit Tanzeinlagen ein. Und der der große Feuerwehrdrache „Grisu“, der seine viel bestaunte Premiere im Februar beim närrischen Gaudiwurm gab, wird ein letztes Mal in der Penzberger Innenstadt zu sehen sein. Das Zuschauen ist selbstverständlich kostenlos, nur für die Eisläufer auf dem Eisplatz gelten die normalen Tarife. Allerdings mit einer Ausnahme: Alle Feuerwehrler, ob Jugend oder Aktive, sind an diesem Abend eingeladen, kostenlos Schlittschuh zu laufen – das Angebot gilt übrigens ganz großzügig auch für Feuerwehrler aus anderen Wehren. Allerdings haben sich die Organisatoren für den gebührenfreien Eis-Genuss eine humorvolle Bedingung ausgedacht: „Voraussetzung dafür ist lediglich das Erscheinen in Einsatzkleidung, mindestens in Überjacke und Helm“, so Leinweber.

An Silvester selbst ist wieder Eiszeit in Penzbergs Innenstadt angesagt: „Hannis Eismärchen“ läuft natürlich auch am Sonntag, 31. Dezember, weiter. Der Eisplatz ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Von 21 bis 1 Uhr ist gemütlicher Silvester-Lauf angesagt. Und wer am Neujahrstag noch fit ist, der kann sich am Montag, 1. Januar, zwischen 10 und 21 Uhr auf die spiegelglatte Fläche begeben. Um 17 Uhr spielt die Stadt- und Bergknappenkapelle zum Neujahrskonzert auf.

Wer es dagegen ruhiger haben will, geht am Sonntag, 31. Dezember, in die Stadtbücherei in der Rathauspassage. Dort findet zum dritten Mal seit 2015 das „Literarische Silvester statt. Erneut haben sich Büchereichefin Katrin Fügener und ihr Team von ehrenamtlichen Helfern das Duo Wilma Pfeiffer und Prof. Dr. Walter „Muck“ Stelzle ins Haus geholt, musikalisch wieder begleitet von Matthias Keller. Nach der launigen Italien-Reise im vergangenen Jahr geht es bei den „Mundartlern“ heuer von 20.30 bis 1 Uhr rund um das große und schöne Thema „Liebe“ – wie zu erfahren war unter dem Motto „1000 und zweite Nacht“. Gereicht werden Getränke und Fingerfood. Karten (25 Euro) nur in der Bücherei. Auch hier ist es jedoch ein Abschied: Denn Büchereileiterin Fügener will aus organisatorischen Gründen mal eine Pause einlegen: „Aller guten Dinge sind drei.“

Besonders sportliche Zeitgenossen gehen am letzten Tag des Jahres zum Schwimmen in das Penzberger Wellenbad. Geöffnet ist am Sonntag, 31. Dezember, für Frühaufsteher von 6.30 bis 8 Uhr sowie von 9 bis 14 Uhr. Am Neujahrstag, 1. Januar, ist keine Frühbadezeit, aber von 9 bis 21 Uhr Betrieb.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Ich kann keine Äpfel mehr sehen“
Tonnenweise Äpfel und zusätzliche Öffnungszeiten: Die Obstpressen in Weilheim, Hohenpeißenberg und Peißenberg liefen auf Hochbetrieb. 
„Ich kann keine Äpfel mehr sehen“
Ein Bürgerbegehren in Sachen „Umfahrung“?
2019 wird es in Weilheim womöglich ein Bürger- oder Ratsbegehren in Sachen „Umfahrung“ geben. Bürgermeister Loth sagte beim „Jour Fixe“ am Montag im Rathaus, diese …
Ein Bürgerbegehren in Sachen „Umfahrung“?
Renaturierung: Wie die Ammer wieder wurde, wie sie einmal war
Die Ammer ist eines der letzten Wildflussjuwele des bayerischen Alpenvorlandes. Dies ist tatkräftigen Menschen zu verdanken, die sich vehement für eine Renaturierung …
Renaturierung: Wie die Ammer wieder wurde, wie sie einmal war
Oberhausen: Grünes Licht für Baugebiet „Berger Au“
Oberhausen kann sein neues Baugebiet „Berger Au“ angehen: Der Gemeinderat segnete den Bebauungsplan ab. Elf neue Häuser sollen im Ortsteil Platz finden. Doch nicht jeder …
Oberhausen: Grünes Licht für Baugebiet „Berger Au“

Kommentare