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Krankenhaus in Penzberg.

Coronavirus: Patienten in Penzberger Klinik - wie sich das Krankenhaus auf steigende Zahlen einstellt

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An der Penzberger Klinik werden momentan drei Patienten mit nachgewiesener Coronavirus-Infektion sowie zwei Verdachtsfälle betreut. Keiner davon muss intensivmedizinisch behandelt werden. Das Krankenhaus, hieß es am Montag auf Anfrage, ist auf einen Anstieg der Fallzahlen vorbereitet.

Penzberg – Die Penzberger Klinik habe sich schon seit Längerem darauf eingestellt, dass es zu einem Anstieg der Fallzahlen kommen könnte, erklärte ärztlicher Direktor Florian Brändle am Montagnachmittag. Das Krankenhaus könne bei Bedarf die Zahl der Intensivbetten und die Beatmungskapazität erweitern. Nicht dringliche Operationen oder Eingriffe wurden verschoben, um gegebenenfalls eine größere Zahl an Patienten aufnehmen zu können.

Klinik Penzberg: Eine Station momentan als Isolierbereich

Aktuell werden laut Brändle im Krankenhaus drei Patienten mit nachgewiesener Coronavirus-Infektion und zwei Verdachtsfälle versorgt. Keiner davon sei Intensivpatient. Momentan ist für die Patienten eine Station als Isolierbereich reserviert. Im Bedarfsfall, so Brändle, könne eine komplette zweite Station ebenfalls als Isolierstation eingerichtet werden.

Klinik Penzberg: Generelles Besuchsverbot

Vorkehrungen hat das Penzberger Krankenhaus auch für das Vorfeld getroffen. Patienten, deren Symptome auf eine Infektion hinweisen, werden laut Brändle im Eingangsbereich der Klinik abgefangen und in einen Raum im Isolierbereich begleitet, um sie dort zu untersuchen. „Sie kommen nicht in die Notaufnahme“, erklärte er. Auf diese Weise sollen möglicherweise mit dem Coronavirus infizierte Patienten von anderen Patienten getrennt werden. Entsprechend den Vorgaben der bayerischen Staatsregierung gilt zudem ein generelles Besuchsverbot. Ausnahmen seien nur in Absprache mit dem jeweiligen Personal am Empfang möglich, heißt es auf der Internetseite der Klinik.

Schutzkleidung für Ärzte und Pflegepersonal ist nach den Worten des ärztlichen Direktors vorhanden. Man müsse damit aber ressourcenschonend umgehen, um lange damit auszukommen, so Brändle. Denn Schutzkleidung ist rar, ein bundesweites Problem, wie er sagt.

Notfall-Pool: Aufruf an Ärzte, Medizinstudenten und Pflegekräfte

Die Starnberger Kliniken GmbH, zu der die Krankenhäuser in Starnberg, Penzberg und Seefeld gehören, hatte wegen der Ausbreitung des Coronavirus vor kurzem auch einen Aufruf an Ärzte, Medizinstudenten und Pflegekräfte mit der Bitte um Unterstützung gestartet. Sie sollen sich auf der Internetseite im Stellenportal registrieren lassen.

Bei dem Aufruf geht es um die Schaffung eines Notfall-Pools, auf den die Klinik zurückgreifen kann. Steigt die Zahl der Patienten stark an, würden besonders Ärzte und Pflegekräfte, die in der Intensivmedizin bewandert sind, gebraucht, so Brändle. Es gebe Resonanz, was sehr erfreulich sei, sagte er am Montag. Im Moment bestehe aber noch kein Bedarf.

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