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Wieder im Freien: Die Penzberger Feuerwehr rettete den Hund aus einem Kanal. 

Penzberger Feuerwehr im Einsatz

Dramatische Rettung in Penzberg: Hund drohte in Kanalrohr zu ertrinken

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Ein Mischlingshund fiel am Sonntagabend in einen Kanalschacht voller Wasser. Eine Zeit lang war nicht klar, ob das Tier den Sturz überhaupt überlebt hatte.

Penzberg – In eine äußerst missliche Lage hat sich ein entdeckungsfreudiger Mischlingshund in Penzberg gebracht – er drohte in einem Kanalrohr zu ertrinken. Wäre da nicht die Penzberger Feuerwehr gewesen. Sie rettete ihn. „Hund wohlauf“, vermeldete die Feuerwehr nach dem tierischen Einsatz.

Zur Alarmierung war es am frühen Sonntagabend gekommen. Der Hund, so der stellvertretende Feuerwehrkommandant Thomas Müller, war im Bereich der Parkplätze hinter dem Penzberger Bahnhof in ein Abflussrohr geklettert, das in die Kanalisation mündet. 

Erst paddelte der Hund noch - dann herrschte Ruhe

Nach etwa zwei Meter Strecke sei er in einen Schacht gefallen, zwei Meter tief hinunter in den Kanal, der voller Wasser war. Die Besitzerin, eine Penzbergerin, habe den Hund erst noch paddeln hören, dann herrschte jedoch Ruhe. Ab dem Zeitpunkt war nicht klar, ob der Hund noch lebte.

Der Einsatz sei „relativ zeitkritisch“ gewesen, so der Penzberger Vize-Kommandant Müller. Der Hund drohte zu ertrinken. Die Penzberger Feuerwehr rückte mit drei Fahrzeugen und zwölf Feuerwehrleuten aus, in der Ausrüstung einen Schachthaken, um in den Untergrund zu gelangen. Die Einsatzkräfte öffneten einen Deckel, einer der Feuerwehrleute stieg in den Schacht und holte den etwa 28 Kilogramm schweren Hund unbeschadet aus dem tiefen Wasser – und machte damit die besorgte Besitzerin glücklich.

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wos

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