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Letztes Handanlegen: Festwirt Christian Fahrenschon (r.) und Schausteller Kurt Geier am Autoscooter

Auf der Berghalde

Ein (Volks-)Fest für die ganze Familie - das bietet die Penzberger Wiesn

„O‘zapft is“ heißt es wieder am Freitag auf dem Penzberger Volksfest. Anlässlich des Jubiläumsjahres der Stadt wird die Festwoche auf der Berghalde von einigen Besonderheiten umrahmt. Auch Festwirt Christian Fahrenschon hat sich von der 100-Jahr-Feier inspirieren lassen. Ob er aber nächstens Jahr wieder kommt, weiß er noch nicht.

Penzberg – Zwischen 20 000 und 25 000 Besucher kommen laut Festwirt Christian Fahrenschon jedes Jahr zum Penzberger Volksfest, das dieses Jahr vom 30. August bis 8. September dauert. Heuer rechnet der 54-Jährige mit einer ähnlich hohen Zahl und verspricht den Besuchern eine familienfreundliche und traditionelle Festwoche.

Verschiedene Fahrgeschäfte

Auf dem Platz vor dem Festzelt werden heuer wieder die verschiedensten Fahrgeschäfte für Kinder und Familien aufgebaut sein. Dazu diverse Schieß- und Spielbuden sowie Buden mit Zuckerwatte oder Mandeln. Als Besonderheiten nennt Fahrenschon,der als Generalpächter den Platz an die Schausteller vergibt, das Fahrgeschäft namens „Popstars“. „Das ist eine überdimensionale Kirtahutsch‘n, wo‘s beschwingt auf und ab geht“, erklärt er. Einen Überschlag müsse aber niemand fürchten. Immerhin soll auf dem Penzberger Volksfest alles familienfreundlich sein.

Wasserbecken für Kinder

Für Kinder ab 4 Jahren wird es heuer das Fahrgeschäft „Waterballs“ geben. „Das ist ein Wasserbecken, wo man in einen Klarsichtballon eingesperrt wird und auf dem Wasser laufen und Saltos machen kann“, so Fahrenschon. Passend zum 100-jährigen Stadtjubiläum werde außerdem ein Kettenkarussell aufgebaut. Auch beim Programm im Festzelt hatte Fahrenschon das Stadtjubiläum im Blick: Passend dazu würden heuer besonders viele „urbayrische Musikkapellen“ aufspielen – etwa die Kapelle aus Krün. Außerdem wird der Festtag mit Festzug anlässlich des Stadtjubiläums am Sonntag, 8. September, auch im Festzelt begangen.

Maß kostet 8,60 Euro

Was die Preise betrifft, sagt Fahrenschon, werde sich bei den Fahrgeschäften und Buden wenig ändern. Biertrinker müssen allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen: Die Maß Bier werde heuer 8,60 Euro kosten (2018: 8,40 Euro). Grund sei die schlechte Hopfenernte 2018, weshalb die Brauereien ihre Preise „drastisch“ angehoben hätten. Der Preis für ein halbes Hendl bleibe mit 8,20 Euro gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Rund 100 Personen arbeiten

Fahrenschon bezeichnet die Atmosphäre auf dem Penzberger Volksfest, auf dem heuer rund 100 Personen arbeiten werden, als Besonderheit: Das sei noch ein traditionelles Fest für Familien, wo viele Besucher in Tracht kommen und einige Schaustellerfamilien schon seit Jahrzehnten ihre Buden aufbauen. Ob er 2020 als Festwirt weiter macht, weiß er aber noch nicht. Grund dafür sind die jüngsten Querelen um längere Öffnungszeiten. Für heuer ist eine Lösung gefunden. Für die Zukunft müsse der Stadtrat noch eine Entscheidung treffen. 

Festwirt hat Bedingung

Fahrenschon möchte nur weiter machen, „wenn man an den traditionellen Öffnungszeiten festhält.“ Bis vor einigen Jahren sei der Betrieb an allen Tagen bis 1 Uhr möglich gewesen. Da das Penzberger Volksfest am Rande der Stadt liege, würden 80 Prozent des Umsatzes nach 20 Uhr gemacht. „Ab da braucht man wirklich jede halbe Stunde.“

Franziska Seliger

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