+
Volle Eisfläche: Im Schnitt zählte das „Eismärchen“ 442 Eisläufer am Tag – so viele wie noch nie. 

Schlittschuhlaufen auf dem Stadtplatz

„Eismärchen“ mit Besucherrekord

  • schließen

Das bislang längste Penzberger „Eismärchen“ hat einen neuen Besucherrekord aufgestellt: 16 349 Schlittschuhläufer wurden gezählt. 

Penzberg – 37 Tage dauerte diesmal das „Eismärchen“ auf dem Stadtplatz. Es war das bislang Längste seit der Premiere im Dezember 2014. Am Sonntagabend ging es nun zu Ende – wegen der Schneemassen ohne die Finalshow der „Solidarität“-Eiskunstläuferinnen. Die Stadt zählte in den vergangenen fünf Wochen 16 349 Besucher auf dem Eis. Das sind im Schnitt 442 Eisläufer pro Tag – und trotz vieler Wind- und Regentage mehr als vor einem Jahr, als der bislang gültige Besucherrekord aufgestellt wurde. Damals waren es 13 260 Besucher an 31 Tagen, im Schnitt also 428 Eisläufer am Tag.

„Im Dezember sehen wir uns wieder“, sagte Bürgermeisterin Elke Zehetner am Sonntagabend auf dem Eisplatz, bevor die Lichter ausgingen. Soll heißen: In einem Jahr wird aller Voraussicht nach das sechste „Eismärchen“ folgen. Dass heuer so viele Eisläufer trotz Regen und Wind kamen, habe vielleicht an der diesmal größeren Eisfläche gelegen, vermutete Zehetner. Der Eisplatz war 600 statt 450 Quadratmeter groß – wegen des Jubiläumsjahres, das heuer gefeiert wird, wie die Bürgermeisterin sagte. „Aber wir können sie ja nicht im nächsten Winter kleiner anbieten“, fügte sie an. Als gute Idee bezeichnete Zehetner zudem den Vorschlag, beim nächsten Mal eine Saisonkarte fürs „Eismärchen“ anzubieten. Denn: „Es gab Kinder, die waren täglich auf dem Eis.“

Auch der Sportunterricht fand auf dem Eis statt

An zahlenden Besuchern, also ohne die Aktionen mit freiem Eintritt, zählte die Stadt beim fünften „Eismärchen“ 2990 Erwachsene, 8747 Kinder ab sechs Jahre sowie 1648 Kinder bis fünf Jahre. Außerdem gab es 1870 Schüler und Schülerinnen, die vor den Ferien ihren Sportunterricht auf dem Eis verbrachten. Die Schulen nahmen das Vormittagsangebot – die Eisfläche war in der Zeit für sie reserviert – noch stärker als zuletzt wahr.

„Es ist alles supergut gelaufen“, freute sich Eismeister Andreas Winkler beim Finale. „Ich bin stolz auf Euch“, rief der Tiroler den Besuchern zu. Rund zehn Helfer zählte das Team um die „Eismärchen“-Hauptverantwortlichen Lisa Nagel und Alexander Bergel. Ihnen dankte die Bürgermeisterin beim Finale ebenso wie den 51 Sponsoren. Ebenso stellte sie die Betreiber des Schmankerlmarkts heraus, die die Besucher versorgt hatten.

Schlittschuhkurse auf dem Eis: Auch Anfänger hatten ihren Spaß

Auf die Eisfläche kamen am Ende auch der frühere Eishockey-Profi Christian Curth und die AWO-Vorsitzende Ute Frohwein-Sendl. Curth hatte drei Schlittschuhkurse für rund 40 Kinder gegeben. Teilweise waren es Kinder, die erstmals auf dem Eis standen und die sich „wahnsinnig gefreut haben, wenn sie gemerkt haben, dass es geht“, so Curth. Er überreichte den Erlös aus den Kursen und obendrauf einen eigenen Beitrag, insgesamt 250 Euro, an die AWO-Vorsitzende, die das Geld für bedürftige Senioren und Kinder in Penzberg verwenden will.

Das könnte Sie auch interessieren: 

Kindergarten St. Franziskus in Penzberg: Bereit für den Einzug.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Seltsamer Unfall in Weilheim: Radfahrer rammt Auto und läuft einfach weg
Selbst die Polizei wundert sich über das Verhalten, dass ein Radler in Weilheim an den Tag legte...
Seltsamer Unfall in Weilheim: Radfahrer rammt Auto und läuft einfach weg
Wie viel Wohnbau verträgt Weilheim?
Um drei große Nachverdichtungsprojekte mit insgesamt weit über 100 Wohnungen ging es im Weilheimer Bauausschuss. Eine Entwicklung, die einerseits nötig ist - aber auch …
Wie viel Wohnbau verträgt Weilheim?
Mobilfunk: Oberhausen muss entscheiden
Bislang gibt es in Oberhausen keine Mobilfunkmasten. Das will die Telekom ändern. Am 4. November gibt es zu dem Thema eine Bürgerversammlung. 
Mobilfunk: Oberhausen muss entscheiden
Lukas Krämer auf Hawaii vom eigenen Körper ausgebremst
Der Ironman auf Hawaii ist immer für Überraschungen gut. Eine negative erlebte Lukas Krämer, der erstmals als Profi bei der WM antrat – und vom Körper ausgebremst wurde.
Lukas Krämer auf Hawaii vom eigenen Körper ausgebremst

Kommentare