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Innenraumkonzept: der Sportbereich

Neubau

Etappenziel beim Penzberger Hallenbad: Jetzt soll der Rohbau folgen

  • vonWolfgang Schörner
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Beim Bau des künftigen Hallenbads in Penzberg ist ein Etappenziel erreicht. Die Gründung mit über 180 Bohrpfählen ist beendet. Nun sollen die Rohbauarbeiten beginnen. Stadtwerkeleiter Josef Vilgertshofer ist trotz Coronavirus-Ausbreitung guter Dinge. Außerdem liegt jetzt das konkretisierte Innenraum-Konzept vor.

Penzberg – Seit Anfang Dezember waren über 180 Bohrpfähle in den Untergrund getrieben worden, damit das künftige Hallenbad-Bauwerk stabil steht. Erd- und Gründungsarbeiten seien abgeschlossen, erklärte Stadtwerke-Vorstand Josef Vilgertshofer nun auf Anfrage. Ab nächster Woche sollen ihm zufolge planmäßig die Rohbauarbeiten beginnen. Das heißt: Zuerst werden Leitungen verlegt, die später unter dem Gebäude liegen, dann folgt die Bodenplatte. Im Laufe dieser Woche wird ein Kran aufgestellt.

Hallenbad-Bau: Auswirkungen der Corona-Krise auf Bauunternehmen?

Trotz Ausbreitung des Coronavirus ist der Stadtwerke-Chef zuversichtlich. Wobei er heute noch nicht einschätzen kann, wie sich die Corona-Krise auf die Bauunternehmen auswirkt, also Arbeiter verfügbar sind, speziell wenn sie aus dem ostereuropäischen Raum sind. Spannend werde es auch, fügt er an, ob die Lieferketten funktionieren. „Wir werden Lösungen und Wege finden“, sagt Vilgertshofer. „Stand heute schaut es gut aus bei uns.“

Innenraumkonzept: Sauna

Auch abseits der Baustelle gehen ihm zufolge die Arbeiten weiter, was Ausschreibungen und Vergaben betrifft. Erst vor kurzem legte das Büro Michelmann aus dem niedersächsischen Isernhagen das innenarchitektonische Gesamtkonzept vor. Wie berichtet, hatte Torsten Michelmann bereits im vergangenen Dezember die Idee vorgestellt, Berge, Wald, Seen und das Bergwerk im neuen Familienbad zu inszenieren. Die damaligen Beispielbilder seien noch von anderen Einrichtungen oder vom Bildermarkt gewesen, sagt Stadtwerke-Chef Vilgertshofer.

Innenraumkonzept: Foyer

Was man jetzt sehe, seien die konkreten Räume, basierend auf der Grundidee. Sie zeigen, wie Foyer, Umkleiden, Gastronomie, Sauna- und Ruhebereich, Bade- und Kinderbereich tatsächlich aussehen sollen. „Uns ist wichtig, dass die Aufenthaltsqualität sehr hoch ist“, sagt Vilgertshofer. „Die Freude, die der Gast in den Räumen hat, wird entscheidend für die Besucherzahl sein.“

Innenraumkonzept: Gastronomie beim Schwimmbecken

Eigentlich sollte der Verwaltungsrat der Stadtwerke vergangene Woche über das Innenraum-Konzept sprechen. Wegen der Infektionsgefahr durch das Coronavirus wurde die Sitzung jedoch abgesagt. „Wir wollen selber Klarheit haben, um weiterzumachen“, sagt Vilgertshofer. Womöglich finde die Sitzung in der Woche nach Ostern statt. „Wir suchen einen Weg, damit das Gremium zusammenkommen kann.“ Vielleicht, so Vilgertshofer, mittels Videokonferenz.

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