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Sprunghaft: Eine Ex-Prinzessin im Team der „Mattendeifi“.

„Gaudi ohne Grenzen“  

„Fesselspiele“ in der Turnhalle

In Penzberg machte „Gaudi ohne Grenzen“ seinem Namen wieder alle Ehre. Der närrische Spielspaß war wirklich fesselnd.

Penzberg – Hindernislaufen mit Biertragerl. Als wandelnde Buchstaben Worte bilden. Oder – frei nach den Olympischen Spiele – eine Fackel in einer Schubkarre transportieren. Die Verantwortlichen von „Gaudi ohne Grenzen“, dem schon traditionellen Spaßturnier des Organisationskomitees (OK) Penzberger Fasching, hatten sich für den diesjährigen Wettstreit in der Wellenbad-Turnhalle wieder viele witzige Spiele einfallen lassen.

Wie immer waren es laut Cheforganisatorin Ramona Reinhardt die acht bewährten Mannschaften aus Ex-Prinzessinnen, Ringern und Co., die sich am Freitag aufs Neue in Geschicklichkeit und Schnelligkeit maßen. Dabei hatte es gleich das erste der sechs Spiele in sich: Mittels Karabiner angeleint an ein langes Seil, galt es bei den „Fesselspielen“ entlang des Seilverlaufs die Hindernisse zu überwinden. Wer da nicht wendig war, sich nicht unter Bänken hindurchwinden oder über Schwebebalken klettern konnte, der hatte das Nachsehen.

Um den Gaudi-Wettkämpfen einen Kick zu geben, hatte sich das Orga-Team heuer mit Los-Fee „Johanna“ alias Johannes Buchczyk etwas Neues einfallen lassen: In mehreren Spielen galt es für die Teams, in die Los-Kiste zu greifen und so einen Spieler aus einer der gegnerischen Mannschaften zu losen, der dann quasi als Gast-Spieler in ihrer Mannschaft antrat. „Damit wollen wir mehr den Gaudi-Gedanken betonen. Damit es nicht so ein Konkurrenzdenken gibt“, erläuterte Ramona Reinhardt den Hintergedanken. Und tatsächlich schien der Plan aufzugehen. Da musste beim Spiel namens „Sprungbrett“ etwa eine der zarten „Ex-Prinzessinnen“ im Team der „Mattendeifi“ antreten – und bekam von selbigen gleich identitätsstiftende Teufelshörner aufgesetzt. Als Dankeschön legte sich das Prinzesschin auch richtig ins Zeug für ihre roten Teufel und hüpfte kraftvoll auf das für das Spiel aufgebaute Sprungbrett.

Am Ende eines langen, lustigen Abends, bei dem selbstverständlich auch die Penzberger Garden mit ihren Prinzenpaaren auftraten und der von den beiden gelben Bade-Enten Tatjana Patermann und Benno Arnstadt gewohnt launig moderiert wurde, gewann das Team „Babewatch“ relativ unerwartet das Gaudi-Turnier. Mit nur einem Punkt Unterschied folgten auf Platz zwei die „Glücksritter“. Los-Fee „Johanna“ kam bei Publikum und Spielern übrigens gut an und natürlich soll es auch im Fasching 2019 wieder ein „Gaudi ohne Grenzen“ geben. 

Die Ergebnisse: 1. Platz: Babewatch (Wasserwacht). 2. Platz: Glücksritter (Jungritter). 3. Platz: Mattendeifi (Ringer). 4. Platz: Alkojets (Elferrat). 5. Platz: 6-Exis (Ex-Prinzessinnen). 6. Platz: Parteibüchler (SPD). 7. Platz: Feuerkobolde (Feuerwehr). 8. Platz: Supernannis (Erzieherinnen). Sieger 2017 und 2016 waren die Mattendeifi.

Franziska Seliger

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