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Krönender Abschluss: Der Auftritt der Schlittschuhläufer der „Solidarität Penzberg“ beim Eismärchen. 

Bilanz am Ende gezogen

„Hannis Eismärchen“ endet mit Rekorden

Das Penzberger Eismärchen 2019/20 ist Geschichte. Mit einem neuen Besucherrekord von über 17 300 Schlittschuhläufern ist es am Sonntag mit einer kleinen Final-Feier zu Ende gegangen.

Penzberg – Fünf Wochen beziehungsweise 37 Tage dauerte das Eismärchen in dieser Wintersaison. Insgesamt 431 Stunden war die Eisfläche auf dem Stadtplatz geöffnet und damit lediglich eine halbe Stunde länger als im Jahr 2018/19. Diese Bilanz präsentierte Bürgermeisterin Elke Zehetner zum Finale am Sonntagabend.

Wie Zehetner sagte, haben insgesamt 17 366 Schlittschuhläufer die Eisfläche in der Stadt besucht – 1017 mehr als in der vergangenen Saison (16 349).

Was sie besonders freute: Mit 10 597 seien über 1400 Kinder ab 6 Jahren mehr zum Eislaufen gekommen als im letzten Jahr (9112): „Das Eismärchen hilft uns, in Penzberg zusammenzukommen und darüber hinaus“, sagte Zehetner. Das bestätigte am Finalabend auch Alexander Bergel vom städtischen Bauhof, der das Eismärchen wesentlich mitorganisiert hatte. Viele Eisläufer seien heuer auch aus dem Umland gekommen. „Das fand ich super“, sagte Bergel.

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Super fand das Eismärchen auch die elfjährige Annalena, die in den vergangenen Wochen oft zum Eislaufen auf den Stadtplatz gekommen war. „Hier war es immer schön, und ich konnte mich mit meinen Freunden treffen“, sagte die Schülerin aus Penzberg.

Auch Kerstin Jungwirth konnte zum Abschluss nur „toll war‘s“ sagen. „Die Eisfläche ist zum richtigen Treffpunkt geworden“, so die Penzbergerin, die oft zum Eisplatz gekommen war, weil ihre beiden Kinder so viel Spaß beim Schlittschuhlaufen hatten. „Ich fand am besten, dass hier Jung und Alt zusammenkamen“, sagte einer der vielen Helfer, die in den vergangenen Wochen unter anderem am Schlittschuhverleih arbeiteten oder Unmengen an Fundsachen – vor allem Handschuhe und Mützen – zusammensammelten.

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Zu den kuriosesten Fundsachen gehören laut Zehetner in diesem Jahr ein Motorradhelm sowie ein Longboard. Auch einige herrenlose Personalausweise wurden gefunden. Bürgermeisterin Zehetner zog eine rundum positive Bilanz der diesjährigen Veranstaltung.

Auch heuer wieder ein Eismärchen in Planung

Nicht zuletzt deshalb, weil das Eismärchen – bis auf drei Schlittschuhläufer, die sich leichtere Verletzungen zugezogen hätten – unfallfrei geblieben sei. Die Letzten, die an diesem Finalabend die Eisfläche betraten, waren die Schlittschuhläufer der Solidarität Penzberg, die zum Lied „Lollipop“ der Gruppe „The Chordettes“ den vielen Zuschauern hinter der Bande eine kleine Abschluss-Choreografie präsentierten.

Bei so manchem mag da schon ein wenig Wehmut aufgekommen sein. „Aber die Eisfläche würde keinen Tag länger durchhalten“, betonte Zehetner und ergänzte: „Man soll aufhören, wenn‘s am schönsten ist.“ Bevor sie die Eismaschinen aber an diesem Abend endgültig abschalten ließ, hatte sie fürs Publikum noch ein paar tröstende Worte parat: Sie rechne fest damit, dass es auch in der Saison 2020/21 ein Eismärchen in Penzberg geben werde.

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