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Die Antdorfer bringen den Maibaum nach Penzberg zurück.
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Die Antdorfer bringen den Maibaum nach Penzberg zurück.

Stolzer Juchzer

Der Penzberger Maibaum ist wieder da

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Penzberg hat seinen Maibaum wieder. Die Antdorfer Maibaum-Diebe brachten ihn am Wochenende zurück - mit einem gut gelaunten Zug in die Nachbarstadt.

Penzberg - Von Weitem sind stolzer Juchzer zu hören, als sich die Antdorfer am Samstagnachmittag der Penzberger Stadtgrenze nähern. Aus Richtung Iffeldorf taucht ein Pferdegespann auf. Dahinter ein 39 Meter langes weißblau gestrichenes Trumm. Darauf hocken die Antdorfer Maiburschen. Rund 30 von ihnen haben an diesem Tag ihren großen Auftritt: Sie bringen den gestohlenen Penzberger Maibaum zurück.

In der Nacht auf vorletzten Donnerstag hatten die Burschen ihn aus der Layritzhalle entwendet und mit dem Bulldog heimgezogen. Der Rückgabe-Zug am Samstag macht auf Höhe des Troadstadls halt. Hände werden geschüttelt. Es gibt den ersten Schnaps und eine kleine Brotzeit. Der Antdorfer Engelbert Felix-Obholzer und der Penzberger Hardi Lenk stoßen an. Felix-Oberholzer hatte als früherer Maiburschen-Chef die Verhandlungen mit Jungritter Lenk geführt. „Schön, dass ihr den Kreisverkehr so groß gebaut habt“, sagt der Antdorfer. „Er war gut zum Durchfahren.“ Gelächter. Die Stimmung ist gelöst.

Jetzt endlich hat Maibaummeister Lenk „seinen“ Baum wieder. Er begutachtet das gute Stück. Der nächtliche Abtransport und die Lagerung in einer Antdorfer Tenne haben Spuren hinterlassen. Wenigstens ist die Spitze bei dem wilden nächtlichen Ritt hinter dem Bulldog nicht abgebrochen. Lenks Fazit fällt erleichtert aus: „Den Umständen entsprechend sieht der Baum gut aus. Wir müssen ihn aber neu streichen.“

Beim Penzberger Bauhof gibt es später die ausgehandelte Brotzeit für die Antdorfer Burschen. Beim Volksfest Ende August, Anfang September sieht man sich wieder: Die Penzberger haben den Antdorfer Baumdieben nämlich noch eine Einladung versprochen.

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