+
Das Logo von „Penzberg hilft“

„Penzberg hilft“ startet erfolgreich

  • schließen

„Penzberg hilft“ heißt eine neue Initiative, die Hilfesuchende und Helfer zusammenbringen will. Bisher auf Facebook, bald auch als Verein mit Internetseite, so die Initiatoren.

Penzberg - „Penzberg hilft“ heißt die neue Initiative, die es seit zwei Wochen gibt. Zusammenbringen will sie zum Beispiel eine alleinerziehende Mutter, die Kinderkleidung sucht, mit jemanden, der sie spenden will. Einen Menschen, der eine Schlafcouch oder einen Tisch benötigt, mit jemanden, der dies abgeben kann. Momentan handelt sich es bei „Penzberg hilft“ um eine Plattform, die nur auf Facebook aktiv ist. Ein Verein und eine Internetseite sind aber in Planung.

Hinter der Initiative stecken Steve Klein, der die Idee hatte, Michael Faht und André Anderl. Eigentlich wollte das Trio anonym bleiben. „Es geht nicht um uns, sondern um die Sache“, sagt Steve Klein. So einfach war es aber nicht. „Es gab Nachfragen, wie seriös das ist und wer dahintersteckt.“ Deshalb der Schritt an die Öffentlichkeit. Ein Foto von sich wollen sie nicht machen lassen. Die Nennung der Namen sei genug.

Seit 13. Oktober ist „Penzberg hilft“ auf Facebook. Bis zum Freitagabend zählte die Seite bereits 425 Likes und 438 Abonnenten. Die Grundidee: Wer Hilfe benötigt, sei es eine Matratze, ein Fahrrad, ein Kinderskikurs oder Kleidung, sich dies aber nicht leisten kann, schreibt dem Trio eine Nachricht über die Facebookseite. Das Trio lässt den Aufruf auf der Seite anonym erscheinen. Keiner braucht wissen, wer der Hilfesuchende ist, erklären die Drei. Wer helfen will, seien es Privatleute oder Unternehmer, meldet sich ebenfalls über die Facebook-Seite. Das Trio versucht auch, Transport oder Montage zu organisieren.

„Es gibt viele Menschen, die sich schämen, Hilfe anzunehmen“, sagt André Anderl. Menschen, die zum Beispiel keinen Tafel-Ausweis haben, aber dennoch zu wenig Geld. „Da wollen wir ansetzen“, sagt er. Das Ganze geschieht auf Vertrauensbasis. Mittlerweile geben auch sozialen Organisationen Tipps, wo Hilfe nötig ist. Potenzielle Helfer meldeten sich bereits viele, Hilfsbedürftige weniger.

Weil ein größeres Team die Arbeit erleichtern würde, soll noch heuer ein Verein gegründet werden. Unter diesem Dach könnten dann auch weitere Aktionen starten.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Bund Naturschutz fordert politisches Zeichen: Penzberg ohne Glyphosat
Der Bund Naturschutz fordert die Stadt Penzberg auf, sich zur „glyphosatfreien Kommune“ zu erklären. Womit man dort offene Türen einrennt.
Bund Naturschutz fordert politisches Zeichen: Penzberg ohne Glyphosat
Verschlungene und witzige „Bier-Rebellion“
Die  „Iberl-Bühne“ begeisterte beim „Stroblwirt“ mit der „Bier-Rebellion“. Die Schauspieler begaben sich auf die Suche nach der Wahrheit eines Brauereiunglücks.
Verschlungene und witzige „Bier-Rebellion“
Appelle an die große Politik und viel Lokales
Beim Neujahrsempfang der CSU Weilheim  ging es um lokale Themen wie die Geburtshilfe. Aber auch Themen wie die GroKo wurden angesprochen. 
Appelle an die große Politik und viel Lokales
Schleichweg ärgert die Anwohner
Viele Autofahrer nutzen die Wilhelm-Röntgen- und Bert-Schratzlseer-Straße als Abkürzung, was bei den Anliegern für Unmut sorgt. Maßnahmen dagegen wurden im Bauausschuss …
Schleichweg ärgert die Anwohner

Kommentare