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Kindertagesstätten: In Penzberg entspannt sich die Lage (Symboldbild)

Krippe, Kindergarten und Hort in Penzberg - alle Kinder kommen unter

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Merklich entspannt hat sich offenbar die Lage bei den Kinderbetreuungsplätzen in Penzberg. Nach Angaben des Rathauses kommen im September alle angemeldeten Krippen- und Kindergartenkinder unter. Auch beim Hort schaut es gut aus.

Penzberg – Nach der Einschreibung im März haben sich vor kurzem die Leiterinnen der Penzberger Kindertagesstätten im Rathaus getroffen, „Alle Kinder kommen ab September unter, sowohl im Kindergarten als auch in der Krippe“, teilte auf Anfrage Franziska Annaberger mit, die bei der Stadt Penzberg für die Tagesstätten zuständig ist. Was zur Entspannung beiträgt: Im kommenden September zum Start des neuen Betreuungsjahrs gehen in Penzberg zwei neue Kindergartengruppen mit Platz für jeweils 25 Kinder an den Start: die eine Gruppe im neuen „Spatzennest“-Kindergarten, der erst im vergangenen November eröffnet wurde, die andere im neuen St.-Franziskus-Kindergarten, der im vergangenen Januar eröffnet wurde. Zusammen macht das Platz für weitere 50 Buben und Mädchen.

Kindertagesstätten: Die Situation im Hort

Im Hortbereich sieht es laut Franziska Annaberger ebenfalls gut aus. Dort gab es im März zwar fünf Anmeldungen mehr, als Hortpätze vorhanden sind. Sicher ist sich Annaberger aber, auch für diese Schulkinder noch eine Lösung zu finden. Für die Eröffnung einer eigenen neuen Hortgruppe an der Birkenstraße wäre die Zahl zu gering.

Genaue Zahlen kann die Koordinatorin aktuell noch nicht nennen. Aufgrund einiger Schulrücksteller könne es noch kleine Veränderungen geben, erklärte sie auf Nachfrage. Fest steht ihr zufolge, dass Penzberg sogar für unterjährige Nachfrage in der Krippe und im Kindergarten gewappnet ist. Es gebe vereinzelt noch freie Plätze. Anfragen könnten direkt an sie gestellt werden, so Franziska Annaberger. Außerdem hat die Stadt in der Mittagsbetreuung an der Birkenstraße-Grundschule noch einige Plätze frei. Zur Mittagsbetreuung in der Bürgermeister-Prandl-Grundschule gebe es noch keine Einschreibeergebnisse, teilte sie mit.

Aktuell werden laut Annaberger zirka 1100 von 1690 Kindern bis zur vierten Klasse in den 13 Penzberger Kindertagesstätten betreut. Das sind immerhin 65 Prozent der Kinder in diesem Alter. Nicht eingerechnet sind dabei Angebote wie Mittagsbetreuung, Tagesmütter, Spielgruppen und heilpädagogischer Hort.

In den vergangenen Monaten waren in Penzberg die neuen Kindergärten „Spatzennest“ am Daserweg und „St. Franziskus“ bei der Christkönigskirche fertiggestellt worden. Gleichzeitig wurde die Container-Tagesstätte in Steigenberg aufgelöst – diese Kinder zogen zur neuen „St. Franziskus“-Tagestätte um. Außerdem wurde der AWO-Kinderhort an der Winterstraße umgebaut, um Platz für eine weitere Gruppe zu erhalten.

Kindertagesstätten: Pläne für weitere Plätze

Auf der Prioritätenliste des Penzberger Stadtrats stehen aktuell noch zwei weitere Projekte zur Kinderbetreuung. So soll derstädtische Kindergarten am Daserweg für zwei neue Krippengruppen erweitert werden. Errichten will die Stadt zudem einen Ersatz für die 2017 eröffnete Krippe an der Birkenstraße, die einem Parkhaus für das neue Hallenbad weichen muss. Ein Standort steht angeblich noch nicht fest, nachdem der Vorschlag, den Langseegraben auf der Höhe der Nonnenwaldstraße ins Blickfeld zu nehmen, zu Protesten der Anwohner geführt hatte. Als Ziel peilt die Stadt Penzberg trotzdem eine Fertigstellung des Kinderhauses im September 2020 an.

Anfragen

an die Stadt Penzberg: Franziska Annaberger unter Telefon 08856/ 813131 oder per E-Mail an „franziska.annaberger@penzberg.de“.

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