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Prost auf den Preis: Ellen Hennen (r.) erhielt von Bürgermeisterin Elke Zehetner (l.) die Kulturpreisskulptur.

Kulturpreis für den Musical-Motor

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Penzberg - Musical-Chefin Ellen Hennen hat den Kulturpreis der Stadt Penzberg verliehen bekommen. Seit 1992 gibt es die Musical-Reihe - und sie ist noch nicht zu Ende.

Die Leiterin des Penzberger Kinder- und Jugendchors „VoiceHappenZ“, Ellen Hennen, hat am Donnerstagabend bei einem Festakt den Kulturpreis der Stadt Penzberg erhalten. Die Musikschullehrerin wurde für die Kindermusical-Reihe ausgezeichnet, die sie seit 1992 leitet. Es sei eine herausragende Leistung, jedes Jahr über 100 jungen Sängerinnen und Sängern die Freude am Singen zu vermitteln und gemeinsam ein Musical auf die Bühne zu bringen, sagte Bürgermeisterin Elke Zehetner. Hennen entwickle die Szenen, schreibe die Texte, suche die Lieder, sorge für die Choreographie und die Arrangements, so Zehetner.

Genau 25 Musicals waren es bisher. Nächsten Sommer folgt die Nummer 26 mit „Spuk im Museum“. Ganze Generationen junger Sänger und Sängerinnen wirkten seit 1992 bei den Aufführungen mit – ein preiswürdiges Engagement.

Launig gestaltete sich der Festakt im Rathaus. Johanna Effenberger und Elias Schlögel sangen nach einem Lied aus dem Musical „Stadt der Wunder“ über die „Powerfrau“ Ellen Hennen. Zudem sangen die „Damen der Regieassistenz“ der neuen Kulturpreisträgerin ein Ständchen: frei nach Reinhard Mey das Lied „Keine ruhige Minute“. Ebenso spielte ein Ensemble von Musikschullehrern.

„Ich bin völlig sprachlos und überwältigt“, sagte Ellen Hennen über den Festakt. Sprachlos sei sie auch gewesen, als Bürgermeisterin Elke Zehetner ihr vor Wochen mitteilte, dass sie den Kulturpreis erhalten soll. „Mir wurde heiß und kalt, ich musste mich erst einmal hinsetzen.“ In ihrer Rede sprach Ellen Hennen von der Leidenschaft zur Musik, die man nicht einfach abschalten könne. Diese Leidenschaft, sagte sie, habe sie zu dem Motor für den Chor und die Musicalproduktion gemacht. Die Kulturpreis-Lorbeeren wollte Ellen Hennen aber nicht exklusiv. „Ein Motor allein bringt niemanden von A nach B“, sagte sie und zählte alle Helfer auf, die bei der Musicalreihe vor und hinter der Bühne mitwirken.

(mehr in der Wochenendausgabe von Penzberger Merkur und Weilheimer Tagblatt)

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