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Dicke Dinger: Aus diesen tonnenschweren Papierrollen wird die Heimatzeitung. Das sorgte für Staunen unter den Gästen, die das Druckhaus in Penzberg besuchten.

Penzberg

Zu Besuch in der „Geburtsstätte der Heimatzeitung“

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Penzberg - 80 Leser kamen zur Besichtigung ins Druckhaus nach Penzberg. Dort gab es auch Infos über das E-Paper des "Merkur".

Die einen Leser wollen ihre Heimatzeitung im Urlaub nicht missen, die anderen möchten den Münchner Merkur und seine Lokalausgaben im Zug zur Arbeit auf dem Tablet lesen. Es gibt verschiedene Gründe, das E-Paper, den digitalen Merkur, zu abonnieren. Doch wie kommt man an das E-Paper, und wie funktioniert es? Rund 80 Leser wollten es genauer wissen. Bernd Ernemann, Chefredakteur der Außenredaktionen, begrüßte sie in der „Geburtsstätte der Heimatzeitung“, wie er es formulierte: dem Druckzentrum Penzberg, in dem die gedruckte Zeitung entsteht und das die Leser nach dem Vortrag bei einer Führung auch zu sehen bekamen.

„Das E-Paper ist das digitale Abbild der Zeitung“, sagte Bernd Ernemann. Der Leser erhält mit der digitalen Zeitungsausgabe alle Inhalte der traditionellen Printausgabe, aber er kann zusätzlich auch Videos abspielen und erhält über einen Live-Ticker die aktuellsten Meldungen. Nicht zu verwechseln ist dies mit der Online-Ausgabe für die schnelle Information, die nicht alle Artikel der Printausgabe beinhaltet.

Ein Viertel der Zuhörer am Mittwochabend, die aus dem Süden Münchens kamen, nutzt bereits E-Paper, der Rest spielt mit dem Gedanken. Die meisten wollen dazu mobile Geräte wie Tablets oder Smartphone nutzen. Ihnen erläuterte Jochen Fröhlich, Projektleiter für das E-Paper, die Möglichkeiten – zum Beispiel wie man sich durch die Ausgaben blättert, die Berichte vergrößert, in alten Artikeln stöbert oder ein eigenes Archiv anlegt, wie man redaktionelle Berichte ausdruckt oder sie verschickt. Was auch möglich ist, wie er erklärte: eine Ausgabe zu Hause auf das Gerät herunterladen und sie dann später offline zum Beispiel im Zug lesen. Bei einigen Bedienungsproblemen, wegen denen sich Zuhörer zu Wort meldeten, konnte Jochen Fröhlich noch während des Vortrags helfen. Zugleich gab er den Tipp, sich am Urlaubsort zu erkundigen, ob dort zum Beispiel im Hotel eine ausreichende Internetanbindung besteht. Auf einen Clou des E-Papers wies Fröhlich auch hin: Die digitale Ausgabe sei schon am Vorabend des Erscheinungstages verfügbar, zumindest zu einem großen Teil. Anstelle einiger Artikel könnte noch ein Baustellen-Zeichen erscheinen – was bedeutet, dass in diesem Fall die Redakteure noch an aktuellen Berichten für die Ausgabe arbeiten. 

Mehr Informationen: www.merkur.de/epaper oder www.tz.de/epaper.

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