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Nach acht Jahren Pause: In Penzberg gibt es wieder eine Ausbildungsmesse

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Von: Wolfgang Schörner

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Viele junge Leute mit ihren Eltern lockte 2009 die erste Ausbildungsmesse an, damals „Nacht der Ausbildung“. © Wolfgang Schörner

In Penzberg wird es nach acht Jahren Pause wieder eine große Ausbildungsmesse geben. Sie soll junge Leute und Betriebe zusammenbringen, die auf Nachwuchssuche sind. Die Messe ist für Ende März in der Stadthalle geplant. 25 Betriebe haben schon Interesse signalisiert. Es sollen aber viel mehr werden.

Penzberg – Elf Jahre ist es her, dass es in Penzberg erstmals eine große Ausbildungsmesse gab. Sie hieß „Nacht der Ausbildung“ und bestand aus einer zentralen Messe mit Ausstellern sowie Busfahrten direkt zu den Betrieben. Die erste „Nacht der Ausbildung“ lockte rund 1000 Besucher an. Nach der Premiere 2009 folgten zwei weitere Nächte 2010 und 2012, damals mitorganisiert vom Penzberger Wirtschaftsförderer Rolf Beuting, der seit 2014 Bürgermeister in Murnau ist. Dann war jedoch Schluss.

Messe in Penzberg: Keine Kopie der „Nacht der Ausbildung“

Nach langer Pause gibt es nun wieder eine Ausbildungsmesse in Penzberg. Es wird aber keine Kopie der „Nacht der Ausbildung“ sein, sondern eine zentrale Ausbildungsmesse am Dienstag, 31. März, in der Stadthalle, und zwar von 15 bis 18.30 Uhr. Danach soll dort am Abend ab 18.30 Uhr eine Jobmesse für Erwachsene folgen.

Ausbildungsmesse: Federführung sind drei Frauen von „08/12“

Federführend sind Nicola Schackmann, Katharina Panholzer und Sabine Ostermann, die 2015 in Penzberg ihr Unternehmen „Neuorientierung 08/12“ gegründet haben und seither in der gesamten Region 19 Berufsmessen namens „Job-Event“ veranstalteten, fünf davon allein in Penzberg. Ins Boot geholt haben sie sich für die Ausbildungsmesse die Stadt Penzberg mit Wirtschaftsförderin Monique van Eijk und die Initiative „Passgenau“ des Familienzentrums Arche Noah, die durch ihr „Berufscafé“ und ihre Azubi-Workshops ein großes Netzwerk besitzt und schon bei der „Nacht der Ausbildung“ mitwirkte.

Die Idee für die Ausbildungsmesse entstand, weil „immer mehr Unternehmen und Schüler auf uns zukamen“, erzählt Ostermann. Dass Interesse besteht, zeigt schon allein, dass sich ohne Werbung 25 Aussteller gemeldet haben, so Nicola Schackmann. Gesucht werden aber noch viel mehr Aussteller aus allen möglichen Branchen. „Man merkt, dass die Ausbildungsmesse tatsächlich gewünscht wird“, so Katharina Panholzer.

Ausbildungsmesse: Initiative „Passgenau“ nutzt ihr großes Netzwerk

Das können Petra Zott-Endres und Melinda Veres von „Passgenau“ bestätigen. In den vergangenen Jahren hatte die Initiative Busfahrten zur Ausbildungsmesse nach Weilheim organisiert. Allerdings seien dort nur wenige Penzberger Betriebe vertreten gewesen, mit denen Penzberger Jugendliche Kontakt knüpfen konnten, sagt Petra Zott-Endres. Wenn Ausbildungsplätze zu weit weg sind, werden sie uninteressant. Bei der Penzberger Messe will „Passgenau“ das Augenmerk auf Handwerk, Bauwirtschaft und Gesundheitsbetriebe legen, „wo es attraktive Berufe gibt, die die Schüler nicht so auf dem Schirm haben“, wie Zott-Endres sagt. Die Messe, wirbt auch Bürgermeisterin Elke Zehetner, sei eine Gelegenheit für junge Leute, zu sehen, welcher Beruf gut zu ihnen passt.

Für die Ausbildungsmesse werden noch Aussteller gesucht

Betriebe, die an der Ausbildungsmesse teilnehmen wollen, können sich melden über die Seite „www.beruf-passgenau.com“ (Handwerk, Gesundheitsbranche) sowie über „www.neuorientierung0812.de“ oder per E-Mail an „ostermann@neuorientierung0812.de“ (alle anderen Branchen).

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