Polizeieinsatz: Ostbahnhof für alle S-Bahnen gesperrt

Polizeieinsatz: Ostbahnhof für alle S-Bahnen gesperrt
+
Fast ein Heimspiel in Penzberg: „Gamskampler“ aus dem Ammertal treten auf.

Drei Bands spielen im Penzberger Festzelt

Nach dem Volksfest noch ein Sommerfestival

  • schließen

Das Penzberger Volksfest geht in die Verlängerung: Es gibt erstmals ein „Sommerfestival“ auf der Berghalde. Drei junge echt-boarische Bands spielen. 

Penzberg – So bald am letzten Penzberger Volksfest-Sonntag das Feuerwerk erloschen ist und sich das Bierzelt geleert hat, beginnt traditionell für Festwirt Christian Fahrenschon auf der Berghalde die Zeit des Abbaus. Heuer nicht: Denn der Wirt hat die Penzberger Wiesn um einen Tag verlängert, zumindest um einen Abend: An diesem Montag, 4. September, startet abends im leer geräumten Zelt das „Berghalde Sommerfestival“, wie es Fahrenschon nennt. Drei Bands („Gamskampler“, „Woas Mas?“, und „Heischneida“), ein Tanzboden, ein recht niedriger Eintrittspreis: Mit der Premiere betritt der Wirt abseits der bewährten Volksfestgaudi musikalisches Neuland. Einlass ins Festzelt ist ab 17 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Es habe ihn schon immer interessierte, „andere Gruppen auf die Berghalde zu bringen“, sagt der Rosenheimer Gastronom, dessen Familienbetrieb seit mehr als vier Jahrzehnten für das Penzberger Volksfest verantwortlich zeichnet. Fahrenschon dachte an junge, regionale Bands, „die nicht die typische Volksmusik machen“. Doch eines war im klar: So ein Konzert geht nur bei einem separaten Termin. „Das kann man nicht mit dem Volksfest machen“, sagt er. „Bei den Liedern muss man zuhören.“ Kein Wunder, musizieren und singen die Jungs doch boarisch, mit Tiefsinn und Humor.

Der Montag habe sich für den Konzertabend angeboten, meint Fahrenschon: „Die Infrastruktur ist noch da.“ Nur die Biertische und -bänke im Zelt sind dann schon bis auf die letzten drei Reihen abgeräumt. Was bleibt, ist die Bühne und ein 1000 Quadratmeter großer Tanzboden samt Getränkeausschank und kleiner Speisenauswahl.

Fahrenschon hatte bei den Bands im Herbst 2016 angefragt. Man kennt sich: „Woas Mas?“ aus dem Inntal und „Heischneida“ aus Traunstein hatten schon beim Brass-Band-Wettbewerb auf dem Rosenheimer Frühjahrsfest in Fahrenschons Zelt gespielt. Aus dem Ammertal, genauer Bad Bayersoien und Altenau, kommen die „Gamskampler“ um Frontmann Manuel Herz. Das Trio aus dem ebenso fiktiven wie herrlich alltäglichem Ort „Schnackslreith“ verarbeitet textlich Erlebnisse wie die Mofafahrt zum Staffelsee in jungen Jahren genauso wie die Bluesstimmung des Schafscherers Schorsch. Die Band heimste bereits einen BR-Preis ein und durfte beim Heimatsound-Festival im Oberammergauer Passionstheater auftreten. So groß ist der Penzberger Konzertabend nicht. Fahrenschon hofft auf mindestens 500 Besucher. „Toll wäre, wenn 1000 Leute kommen würden.“ Gegen 23 Uhr ist dann Schluss auf der Berghalde, danach startet bereits der Abbau. Für den Wirt steht das Oktoberfest an – mit dem „Weißbiergarten“ am Eingang zur „Oiden Wiesn“.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Das meiste Geld fließt in Sanierungen
Rund 60 Millionen Euro wird die Stadt Weilheim im nächsten Jahr ausgeben. Das Geld ist für  laufende Verpflichtungen, aber auch für Hochbaumaßnahmen.
Das meiste Geld fließt in Sanierungen
Die einen kaufen Stühle, die anderen fahren ins Trainingslager
Alle Jahre wieder schüttet die Sparkasse ihr Füllhorn aus. Auch jetzt bekamen zehn Vereine je 500 Euro  als Würdigung ihres ehrenamtlichen Engagements.  
Die einen kaufen Stühle, die anderen fahren ins Trainingslager
Kaum Änderungen, aber der ICE hält in Weilheim
Der neue Fahrplan, der am vergangenen Sonntag in Kraft getreten ist, hat für Bus und Bahn in der Region kaum Veränderungen gebracht. Wichtigste Neuerung: samstags hält …
Kaum Änderungen, aber der ICE hält in Weilheim
Ärger wegen neuer Parkfläche am Rathaus
Bürgermeisterin Manuela Vanni  hat Ärger  wegen zusätzlicher Parkflächen am Rathaus.  Gemeinderat Jürgen  Forstner wirft ihr einen Alleingang vor. 
Ärger wegen neuer Parkfläche am Rathaus

Kommentare