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Platz für neues Baugebiet: Der Wald zwischen der Wölflstraße und der Straße Rothwiese wurde schon 2017 abgeholzt.

Stadtrat billigt aktuellen Bebauungsplan

Penzberg: Nächster Schritt zum neuen Wohnviertel

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Der Bebauungsplan für das neue Penzberger Wohnviertel an der Birkenstraße und an der Wölflstraße ist einen Schritt weiter.

Penzberg – Nach dem Bauausschuss billigte nun auch der Stadtrat den aktuellen Plan. Dieser soll laut Stadtbauamt Anfang 2018 nochmals öffentlich ausgelegt werden. Kommen keine neuen Einwände mehr, könnte der Bebauungsplan im späten Frühjahr 2018 endgültig beschlossen werden, hieß es. Vor Kurzem auch beschlossen worden, einen Teil als Einheimischenmodell anzubieten.

Die Fläche für das neue Wohnviertel war zuletzt geschrumpft, nachdem ein privates Grundstück wieder aus dem Bebauungsplan genommen wurde. Der verbliebene Rest ist ein städtisches Grundstück. Im westlichen Teil des Gebiets sollen nach aktuellem Plan acht Doppelhäuser, drei Dreifamilienhäuser und sechs Einfamilienhäuser entsteht. Im östlichen Bereich ist die Bebauung noch offen. Denkbar sind entweder rund 50 Reihenhäuser oder Mehrfamilienhäuser mit zirka 100 Wohnungen. Dieser Bereich, so Stadtbaumeister Justus Klement, sollte über einen Architektenwettbewerb gestaltet werden. Dr. Kerstin Engel (Grüne) plädierte in der Stadtratssitzung dafür, im östlichen Teil eine bestimmte Zahl an Reihenhäuser festzulegen, „weil sie sehr gefragt sind“.

Stadtwerke-Vorstand Josef Vilgertshofer erklärte auf Hinweise von Hardi Lenk (SPD) und Dr. Johannes Bauer (Grüne), dass das neue Wohngebiet mit Fernwärme versorgt werden könnte – was zwar Sache nicht des Bebauungsplans ist, aber über einen Anschlusszwang oder privatrechtlich über Kaufverträge zu regeln wäre. Hardi Lenk schlug auch vor, in dem Viertel Vorkehrungen für Elektromobilität zu treffen.

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