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Seniorenzentrum: Links neben dem alten Pfründnerhaus soll der viergeschossige Neubau entstehen.

Pflegeplätze verdoppeln sich

Neubau für Penzberger Seniorenzentrum: Betreutes Wohnen unterm Dach

  • vonWolfgang Schörner
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Für einen Neubau beim Seniorenzentrum an der Gartenstraße gibt es grünes Licht: Der Bauausschuss hat diese Woche den Bauantrag abgesegnet. In dem neuen Haus sollen 63 Pflegezimmer für 84 Senioren entstehen. Außerdem sind zehn Wohnungen für betreutes Wohnen vorgesehen. Im Endausbau könnte das Seniorenzentrum rund 160 Pflegeplätze bieten.

Penzberg – Das neue Haus entsteht auf der offenen Seite des Seniorenzentrums, also zur Alpenstraße hin. Das viergeschossige Gebäude wird den derzeit offenen Platz zu einem geschlossenen Innenhof machen. Der Garten in der Mitte bleibt bestehen. Die anderen Gebäude des Seniorenzentrums, das seit fast neun Monaten von der AWO München-Land betrieben wird, werden saniert.

Penzberger Seniorenzentrum: Bauantrag mit „Signalwirkung“

Dem Penzberger Bauausschuss lag diese Woche der Bauantrag der Thomas-Wimmer-Stiftung für den Neubau vor. Ein Antrag „mit Signalwirkung“, wie Stadtbaumeister Klement sagte. Demnach soll der Neubau vier Etagen erhalten. Ursprünglich waren nur zwei Stockwerke geplant. In den ersten drei Geschossen sind 63 Pflegezimmer mit 84 Plätzen vorgesehen. Ein Drittel davon seien Zwei-Bett-Zimmer, der Rest Einzelzimmer, heißt es in dem Plan. Außerdem sollen in der obersten Etage zehn Wohnungen samt Balkon für betreutes Wohnen entstehen. Deren Größe liegt zwischen rund 33 und 63 Quadratmetern.

Penzberger Seniorenzentrum: Zahl der Pflegeplätze verdoppelt sich

In den bestehenden Bauten hat das Seniorenzentrum derzeit 85 Plätze. Insgesamt soll die Einrichtung, nach Abschluss aller Baumaßnahmen, einmal 160 Plätze anbieten, zuzüglich der zehn neuen Wohnungen für betreutes Wohnen.

Derzeit laufen am Seniorenzentrum bereits Umbau- und Renovierungsarbeiten. Wie berichtet, müssen bis Ende 2022 die bestehenden Gebäude saniert und modernisiert werden, um die Auflagen der Landkreis-Heimaufsicht zu erfüllen. Dies betrifft in mehreren Etappen den dreistöckigen Verbindungsbau zum Pfründnerhaus, das Haupthaus und das denkmalgeschützte Pfründnerhaus selbst. „Dies geschieht natürlich behutsam“, heißt es seitens des Seniorenzentrums. Für die Bewohner werde das Wohnen komfortabler und zeitgemäßer. Der Baubeginn für das neue Haus ist für Spätsommer geplant.

Seniorenzentrum: Große Nachfrage bei betreutem Wohnen

Den Bauantrag segnete der Bauausschuss diese Woche einstimmig ab. Stadtbaumeister Klement erklärte dazu, dass 27 Stellplätze für Autos auf dem Grundstück nachgewiesen seien. Einzig die Verbindung zum alten Pfründnerhaus wurde als wenig geglückt angesehen. Mit dem Denkmal, sagte Hardi Lenk (SPD), sollte sorgfältig umgegangen werden und es, so weit möglich, freistehen, „auch wenn es irgendwie verbunden sein muss“. Der Verbindungsgang, ergänzte Bürgermeister Stefan Korpan (CSU), sollte „so harmonisch wie möglich sein“. Zum Beispiel transparent aus Glas, so Lenk. Grundsätzlich herrschte aber Zustimmung. Der Antrag sei begrüßenswert, da der vorhandene Platz ausgenutzt werde, sagte Ludwig Schmuck (CSU). Und für betreutes Wohnen bestehe eine „große Nachfrage“.

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