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Unweit von Untermaxkron befindet sich das alte Pumpwerk (rotes Kreuz), wo von Privat eine Kindertagesstätte für die Stadt gebaut werden soll.

Pläne in Untermaxkron

Kinderkrippe soll auf Pumpwerk-Areal

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Die geplante Kindertagesstätte im Penzberger Stadtteil Maxkron soll auf dem Areal des alten Pumpwerks entstehen. Bauen will sie ein Privatmann. Dies gab Bürgermeisterin Elke Zehetner auf Nachfrage bekannt. 

Penzberg Der Bauausschuss hatte das Thema „Neue Kindertagesstätte in Maxkron“ hinter verschlossener Tür beraten. Wie Rathauschefin Elke Zehetner danach sagte, gab der Ausschuss der Stadtverwaltung grünes Licht, mit dem Grundstückbesitzer in weitere Verhandlungen zu treten. Der Eigentümer war erst vergangene Woche mit seinem Vorschlag an Zehetner herangetreten: Er wolle auf eigene Kosten auf dem einstigen Industrieareal des einstigen Pumpwerks, unweit der Staatsstraße bei Untermaxkron, ein Gebäude errichten und es für die Kinderbetreuung an die Stadt vermieten. Angesichts der Tatsache, dass die Kommune derzeit sowieso dringend Krippenplätze benötigt, landete das Projekt schon eine Woche später im Bauausschuss. Dort fiel das Ansinnen auf fruchtbaren Boden. Zehetner spricht von einem „erfreuten zur Kenntnis nehmen“. Es gab „eine grundsätzliche Entscheidung, dass man es gut findet“. Unterstützung für das Vorhaben kam laut Bürgermeisterin von ihren Stellvertretern Dr. Johannes Bauer und Ludwig Schmuck – sie hoben beide den Standort als geeignet hervor.„Das ist für Maxkron und Nantesbuch gut“, betonte dritter Bürgermeister Schmuck gestern. „Auch Reindl wird größer.“ Das Areal hält er für geeignet: „Das ist der richtige Platz.“

Details sind allerdings noch unklar und müssen erst geklärt werden. Laut Zehetner will der Besitzer die Industrieruinen abreißen und durch einen Neubau ersetzen, der markante 30 Meter hohe Kühlturm soll stehen bleiben. Angaben zum Besitzer machte sie nicht. Dem Vernehmen nach soll es sich um einen Penzberger handeln, der das Areal erworben hat, und die Immobilie im Thal besitzt, in der das Familienzentrum „Arche Noah“ beheimatet ist. Zu seinen Beweggründen sagt Zehetner nichts. Klar ist aber, dass ohne das Zuckerl mit der Kinderbetreuung dort kaum Baurecht zu bekommen ist. Das Areal liegt im Außenbereich, dafür braucht es eine Privilegierung. Zuletzt war 2013 ein Bauantrag der damaligen Besitzer aus Benediktbeuern gescheitert, dort einen Büroturm mit Hausmeisterwohnung zu errichten. Für Schlagzeilen sorgte 2010 die Idee, das alte Pumpwerk zu einem Oldtimer-Forum umzubauen. Proteste aus der Nachbarschaft wegen Lärmbelästigung verhinderten das Projekt. Mit einer Kindertagesstätte sieht Zehetner keine Probleme: „Man hat jeden Abend seine Ruhe und nur Hol- und Bringverkehr.“

Laut Rathaus soll die „Kinderhilfe Oberland“ der Träger werden und drei Gruppen einrichten. Aber ob dies, wie geplant, bereits zum September unter Dach und Fach ist, hält Rathauschefin Zehetner für nicht wahrscheinlich – sie geht eher von 2018 aus.

Das Pumpwerk war 1945 fertiggestellt worden. Von 1951 bis 1971 versorgte es das damalige Bundesbahnkraftwerk in Penzberg mit Kühlwasser aus der Loisach. Danach wurde es geschlossen.

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