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So sieht er aus: Der City-Gutschein im Wert von 10 Euro (rot) und 25 Euro (blau) hat EC-Karten-Größe. Am Denstag wurde er vorgestellt.

Einkaufsgutschein

Penzberger City-Gutschein: Start ist am Freitag - rund 50 Geschäfte machen mit

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Der „Penzberger City-Gutschein“ geht an den Start. Er ist ab kommenden Freitag erhältlich – im Wert von 10 und 25 Euro. Rund 50 Penzberger Geschäfte machen mit. Der Start des Gutscheins – als Geschenkidee – erfolgt rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft, wie es bei der Präsentation am Dienstag hieß.

Penzberg – An 14 Verkaufsstellen ist der „Penzberger City-Gutschein“ ab Freitag samt Grußkarte und Umschlag erhältlich, darunter auch im Rathaus-Bürgerbüro. Angenommen wird der Einkaufsgutschein als Zahlungsmittel in 52 Geschäften, Gaststätten, Apotheken, Tanz- und Sportschulen. Selbst beim Kino, beim Eismärchen und bei der Volkshochschule können die Gutscheine eingelöst werden.

Penzberger City-Gutschein: „Das Geld bleibt in der Stadt“

Der Vorteil des Penzberger Gutscheins: „Das Geld bleibt in der Stadt“, sagte Wirtschaftsförderin Monique van Eijk am Dienstag bei der Präsentation. Anders als zum Beispiel bei Amazon-Gutscheinen. Die Idee, in Penzberg einen Gutschein als Geschenkidee einzuführen, stammt vom Seniorenbeirat. „Angestupst“ worden sei dies noch vom früheren Vorsitzenden Paul Herdrich, so Vizevorsitzende Ursula Schreier. Der Seniorenbeirat verfolgte die Idee weiter und stellte sie der seit heuer amtierenden Wirtschaftsförderin van Eijk vor. „Sie war ganz frisch hier und schon haben wir sie damit überfallen“, so Seniorenbeirätin Renate Mair. Die Wirtschaftsförderin und der Seniorenbeirat machten sich daraufhin gemeinsam an die Arbeit.

Penzberger City-Gutschein orientiert sich am Tölzer Gutschein

Der Ursprung der City-Gutscheine liege in Bamberg, so van Eijk. Dort wurde er 2005 eingeführt. Auch in Bad Tölz gibt es ihn seit einigen Jahren. Die Penzberger setzen nun auf das gleiche System, sprich die gleiche Software. Penzberg, so van Eijk, sei die 70. Stadt in Deutschland mit diesem „einfachen System“. Die Händler bräuchten dafür kein eigenes Lesegerät. Die Gutscheine seien nicht aufladbar und würden wie Bargeld behandelt. Deren Wert beträgt 10 und 25 Euro. Allerdings gebe es keine Barauszahlung der Händler: Wer also zum Beispiel mit einem 10-Euro-Gutschein für acht Euro einkauft, bekommt die restlichen zwei Euro nicht ausgezahlt. Sie verfallen. Damit dies nicht so oft passiert, so van Eijk, habe man eine kleine Stückelung der Gutscheinwerte gewählt.

Penzberger Gutscheinkarten im Kreislauf

Die Anschubfinanzierung leistet die Sparkasse Oberland. Später soll sich das Projekt selbst tragen. Die Fäden laufen bei van Eijk und Bernhard Klein von der städtischen Finanzabteilung zusammen. Bei ihnen reichen Geschäfte den Gutschein ein, mit dem ein Kunde eingekauft hat, um den Geld-Gegenwert zu erhalten – minus fünf Prozent des Gutscheinwerts. So soll das Projekt sich finanzieren. Die Gutscheinkarte selbst wandert danach wieder in den Kreislauf. Sie sei wiederverwertbar, so van Eijk. Deshalb hofft sie, dasskeiner sie locht oder anmalt“.

Infos zu Akzeptanz- und Verkaufsstellen: „www.penzberger-citygutschein.de“.

Lesen Sie auch: Penzberger Faschingsmotto lautet: „Manege frei“ für die närrische Zeit

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