Münchner Promi-Künstler verstorben

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Gießkannen-Sextett am neuen „Platz der Städtepartnerschaft“: Die sechs Bürgermeister und Vertreter der sechs Städte weihen den Platz ein.

Fünf Bäume für die Freundschaft  - und Penzbergs „Hannibal“ erhält bärige Gesellschaft

Er soll ein Zeichen sein für die enge Verbundenheit: Zusammen mit Vertretern der Partner- und Freundschaftsstädte weihten die Penzberger beim Stadtfest ihren neuen „Platz der Städtepartnerschaft“ ein.

PenzbergEr soll ein Zeichen sein für die enge Verbundenheit: Zusammen mit Vertretern der Partner- und Freundschaftsstädte weihten die Penzberger beim Stadtfest ihren neuen „Platz der Städtepartnerschaft“ ein. Es ist ein symbolträchtiger Platz, der da im Bereich von Karlstraße und Schloßbichl angelegt wurde: eine von Beeten eingefasste Rasenfläche. Dort fanden sich am Samstagvormittag eine Menge Freunde zusammen, um ihre Freundschaft zu feiern: Vertreter aus den Partnerstädten Ahlen, Berlin-Tempelhof/Schöneberg und dem französischen Langon ebenso wie Bürger und Kommmunalpolitiker der befreundeten Städte Lugau im Erzgebirge und Differdingen in Luxemburg.

Platz der Städtepartnerschaft: Jeder stiftete einen Baum

Vorausgeschickt hatten sie vor Wochen jeweils einen Baum, der für ihre Stadt typisch ist. Berlin-Tempelhof/Schöneberg etwa stiftete eine Linde und Langon eine Platane. „Diese fünf Bäume sind nun das Gerüst dieses Platzes“, sagte Bürgermeisterin Elke Zehetner in ihrer Rede, in der sie auf die Entstehung der einzelnen Städtepartnerschaften und -freundschaften einging. So erinnerte sie daran, dass die Beziehung zum Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg 1964 initiiert wurde, um ein Zeichen gegen den Mauerbau zu setzen. Treibende Kraft sei der vor kurzem verstorbene Ehrenstadtrat Willi Heidrich gewesen.

Platz der Städtepartnerschaft: Europahymne zur Einweihung

Umrahmt von der Stadt- und Bergknappenkapelle, die die Einweihung mit der Europahymne stimmungsvoll untermalte, traten nach und nach Vertreter der Städte ans Rednerpult. Mit emotionalen Worten dankten sie für die Einladung und die herzliche Aufnahme in Penzberg und betonten, wie wichtig die Beziehung zu Penzberg ihnen allen sei. Tom Ulveling, aus Differdingen war sich nicht sicher, ob er seine Mitreisenden wieder motivieren könne, in den Bus nach Hause zu steigen. Wo es doch so schön gewesen sei in Penzberg. Der Ahlener Bürgermeister Alexander Berger mochte die Bäume auch als Zeichen dafür verstanden wissen, dass die befreundeten Kommunen gemeinsam gegen den Klimawandel kämpfen.

Platz der Städtepartnerschaft: „Hannibal“ bekommt Gesellschaft

Übrigens stehen die fünf Bäume, die laut Zehetner die Standhaftigkeit der städtischen Beziehungen symbolisieren, nicht allein auf dem Platz. Auch das aus Ahlen stammende Mammut „Hannibal“ wird hierbleiben – es hat nun aber Gesellschaft bekommen: von einem bunten, mannshohen „Buddybär“ aus Berlin und einer meterhohen Skulptur, die die Jungritter gespendet haben. Sie grenzt den Platz an seinem schmalen Ende ab: ein Eichenstamm mit einer Banderole aus Stahl, auf der Daten zur Geschichte Penzbergs nachzulesen sind. Wie Jungritter-Vorsitzender Hardi Lenk sagte, ist die Banderole nach oben offen. Denn: „Die Geschichte Penzbergs geht weiter.“

Text: FRANZISKA SELIGER

Lesen Sie auch: Penzberg feiert 100. Geburtstag mit Markus Söder, Freddie Mercury, ABBA und Co - die Bilder zum Fest

Und: Zum 100-Jährigen in Penzberg: Ein Städtepartner-Platz beim bunten Mammut

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