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Die Einrichtung für die Container-Module ist schon da - wie hier in einem der Gruppenräume.

Kinderbetreuung in Penzberg

Punktlandung beim Krippen-Bau

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Die neue Kinderkrippe in Penzberg ist rechtzeitig fertig geworden. Mit elf Kindern geht es jetzt an der Birkenstraße los.

Penzberg – Der ehrgeizige Zeitplan wurde eingehalten: Am kommenden Montag startet der Betrieb in der neuen Penzberger Kinderkrippe hinter der Wellenbad-Turnhalle. Für diesen Freitag lädt der Träger „Kinderhilfe Oberland“ die Eltern und seine Mitarbeiter zum gegenseitigen Kennenlernen ein.

Der Bezugstermin kann laut Bürgermeisterin Elke Zehetner eingehalten werden. 36 Kinder werden betreut, „die ansonsten keinen Platz gehabt hätten“. Die Krippe war in Rekordzeit errichtet worden. Zehetner: „Ich bin stolz wie eine Schneekönigin, dass die Planer und Ausführenden die Krippe zeitgerecht hingestellt haben.“. Dass die Krippe „aus der Hüfte heraus“ entstanden sei, „ist eine Mordsleistung der Stadt“.

Entsprechend stolz und erleichtert sind Stadtbaumeister Justus Klement und Architekt Stephan Jocher, dass alles ohne Probleme g7eklappt hatte. Am 20. Juli fiel die Entscheidung, wegen der Bodenprobleme doch nicht an der Wölflstraße zu bauen und an die Birkenstraße auszuweichen (wir berichteten). Immerhin konnten 70 Prozent der erfolgten Planungen verwertet werden, so Jocher. Neben dem Zeitdruck hatten die Planer ein Problem: „Wir sind voll in die Urlaubszeit reingefallen“, sagt der Architekt – dies reichte von den Firmen bis zur Rathausverwaltung, Projektleiterin Franziska Hay habe extra ihren Urlaub verschoben, lobt Chef Jocher.

Die Vorarbeiten auf dem Parkplatz begannen im Juli. Von 6. bis 8. August wurden die rund 40 von der Stadt gemieteten Container aufgestellt. Was noch fehlt, sind die Sanitäranlagen, die laut Klement auf die Bedürfnisse der kleinen Nutzer eingerichtet werden müssen. Die Außenanlagen mit den Spielgeräten auf dem rund 2500 Quadratmeter großen Grundstück sollen Ende Oktober fertig sein. Stadtbaumeister Klement würdigt die „perfekte Zusammenarbeit“ aller Beteiligten. Und: Das Vorhaben wurde vom Landratsamt „in Rekordzeit genehmigt“. Auch habe der Landkreis unkompliziert ein Areal für den Außenbereich zur Verfügung gestellt. Zur Sicherheit war durch den Asphalt in den Boden gebort worden. Erfreulich: „Es gab keine Überraschungen“, so Klement. Vertreter des Weilheimer Landratsamt waren bereits mit „Kinderhilfe“-Geschäftsführerin Sigrid Klasmann und Bauleiter Holger Fey zur Abnahme vor Ort. 

Laut Klasmann startet der Betrieb am Montag mit elf Kindern, bis Januar sollen es 30 Kinder im Alter von acht Monaten bis zwei Jahren sein. Erst zwei, später drei Gruppen gibt es. Die Zahl der Mitarbeiter soll von fünf auf bis zu acht Beschäftigte steigen, dazu kommen Praktikanten.

Einen Namen hat die neue Einrichtung laut Geschäftsführerin Sigrid Klasmann schon: ganz einfach „Kinderkrippe an der Birkenstraße“.

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