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Hier ist Schluss: Der Radweg aus Beuerberg endet einige hundert Meter vor Penzberg.

Entlang der Staatsstraße

Radweg Beuerberg-Penzberg endet abrupt - wann die Fortsetzung kommt, steht in den Sternen

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Seit fünf Jahren gibt es den Radweg entlang der Staatsstraße von Beuerberg nach Penzberg. Das Problem: Ein paar hundert Meter vor Maxkron endet er abrupt. Bemühungen, die Lücke zu schließen, gibt es seit einiger Zeit. Wann es dazu kommt, steht aber in den Sternen.

Penzberg – Im November 2014 war der 6,3 Kilometer lange und 2,2 Millionen Euro teure Loisach-Radweg zwischen Beuerberg und Penzberg eingeweiht worden. Bauherr war das Staatliche Bauamt, zumindest auf dem Papier. Tatsächlich bauten ihn die Gemeinde Eurasburg und die Stadt Penzberg, die noch dazu etwa eine halbe Million Euro selbst beisteuern mussten. Die beiden Kommunen hatten damals die Initiative ergriffen, weil der Radweg ansonsten noch lange nicht entstanden wäre.

Radweg endet einige hundert Meter vor Maxkron

Allerdings endet der Radweg rund 750 Meter vor Maxkron. Radler können zwar über die Staatsstraße auf den Loisachdamm ausweichen, dort besteht aber nur ein unbefestigter Weg. Und vom Wasserwirtschaftsamt werden Radler dort ungern gesehen. Viele Radfahrer bleiben deshalb auf der Staatsstraße. Die Lücke hatte schon vor zweieinhalb Jahren der Seniorenbeirat kritisiert. Vor kurzem wurde auch im Verkehrsausschuss nachgefragt, wie es mit einer Fortführung des Radwegs entlang der Staatsstraße aussieht.

Stadtbauamt macht wenig Hoffnungen auf baldige Verlängerung

Einen Sachstandsbericht legte nun am Dienstagabend Stadtbaumeister Justus Klement im Verkehrsausschuss vor, Und er machte – auch wenn er es nicht aussprach – keine Hoffnung, dass bald etwas geschieht. Klement erklärte, dass die Maßnahme aus Sicht des Staatlichen Bauamts „eher eine untergeordnete Priorität“ besitzt, jedenfalls niedriger als zum Beispiel eine Weilheimer Ortsumfahrung oder die Beseitigung von Unfallstellen.

Stadt führte schon Gespräche mit Eigentümern und Naturschutzbehörde

Die Stadt selbst war allerdings nicht untätig, wie Klement berichtete. Anfang 2018 seien Gespräche mit Grundeigentümern und der Unteren Naturschutzbehörde geführt worden, um abzuklären, ob eine realistische Chance besteht, die Strecke bis zum kombinierten Radweg in Maxkron zu verlängern. Seitens der meisten Eigentümer – bis auf zwei innerorts – bestehe grundsätzliche Bereitschaft, so Klement. Die Naturschutzbehörde habe signalisiert, trotz der teilweise betroffenen Biotopflächen das Projekt nicht rundheraus abzulehnen. Verbindliche Aussagen lassen sich ihm zufolge aber erst treffen, wenn exakte Planungsdaten vorliegen.

Erste Entwürfe für Mittelinsel am Ortseingang

Laut Klement gibt es in dem Zusammenhang auch Überlegungen für eine Mittelinsel am Ortseingang, um den Verkehr zu bremsen. Das Staatliche Bauamt habe ein Ingenieurbüro beauftragt. Die ersten Vorentwurfsvarianten zu einer Mittelinsel auf Höhe des Querdamms lägen vor, sie seien im November besprochen worden, so Klement. Eine Mittelinsel und die womöglich nötigen Anpassungen am Querdamm müsste die Stadt bezahlen.

Die Radweg-Kosten würde dagegen laut Klement komplett das Staatliche Bauamt übernehmen. Thomas Keller (SPD) schlug im Ausschuss vor, dass die Stadt – wie vor fünf Jahren – bei Radwegplanung und Finanzierung in Vorleistung gehen könnte. Denn: „Wir können mit dem Radweg nicht 30 Jahre warten, bis eine Umfahrung in Weilheim realisiert ist.“

Lesen Sie auch: So wurde der Loisach-Radweg 2014 eröffnet

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