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Die Penzberger Beaschdn auf dem Stadtplatz.
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Die Penzberger Beaschdn auf dem Stadtplatz.

Perchten-Brauch

Schaurige Gestalten tanzen ums Feuer - Penzberger Beaschdn treten am Stadtplatz auf

Seit fast 40 Jahren gibt es die Penzberger Beaschdn. Ihre Auftritte in Penzberg waren zuletzt rar. Nun tanzten die schaurigen Gestalten wieder zur Wintersonnenwende am Stadtplatz.

Penzberg – Schon vor 18 Uhr hatte sich das Publikum am Samstag gespannt um die Feuerschale auf dem Penzberger Stadtplatz versammelt, um auf die Beaschdn zu warten – auf die schaurigen Gestalten, die zur Wintersonnwende die böse Geister vertreiben sollen. „Ein schöner Brauch, der leider viel zu wenig wahrgenommen wird“, fand eine Zuschauerin. Erst war nur der langsame Trommelrhythmus in der Ferne zu hören, dann waren sie zu sehen, als sie mit leuchtenden Stäben und einer Menge Rauch zum Stadtplatz stapften.

Beaschdn-Auftritt: Frau Perchta ist die zentrale Gestalt

Nacheinander traten sie in den Kreis, alle mit schaurigen Masken und dicken Pelzen. Beim Tanz ums Feuer kicherten die Hexen und schwangen ihre Besen. Die Teufel mit leuchtenden Augen hüpften um die Feuerschale, ließen ihre umgeschnallten Glocken laut und tief klingen und stießen ihre Mistgabeln zusammen. Die zweigesichtige Frau Perchta, die zentrale Figur des Brauchs, färbte das Feuer in ein gleißendes Rot und Blau und brachte das Publikum zum Jubeln. Alle Figuren folgten einer festgelegten Choreographie, immer passend zum Trommelrhythmus. „Das finde ich auch wichtiger, als dieses reine Erschrecken“, sagte eine Zuschauerin. Die Kinder im Publikum schienen auch keine besonders große Angst zu haben: Sie standen auf der Eisfläche ganz vorne am Geländer, um den Auftritt von so nah wie möglich sehen zu können. Nach 15 Minuten war er zu Ende. Und die Zuschauer, besonders die Kinder, konnten den Maskierten die Hand geben, Fotos machen oder sich mit ihnen unterhalten.

Penzberger Beaschdn könnten Nachwuchs gebrauchen

Nachwuchs könnten die Beaschdn gut brauchen. Nächstes Jahr wäre eine eigene Kindergruppe schön, so Vorstand Kai Strecker. Zumindest stehe fest, dass die Beaschdn nächstes Jahr wieder auftreten. Strecker sagte, er überlege auch, „ob wir nächstes Jahr vielleicht eine Gastgruppe dazu holen“ und zweimal auftreten.

abs

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Aufruhr gab es kürzlich wegen eines ganz anderen Vorfalls auf dem Stadtplatz in Penzberg. Über den Monitor an der Bushaltestelle lief plötzlich ein Schmuddelfilm

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