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Stadtlesen 2022: Penzberger Bewerbung ohne Erfolg - aber vielleicht gibt es einen Ersatz

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Von: Wolfgang Schörner

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Das „Stadtlesen“ fand in Penzberg erstmals 2018 statt. Auch für 2020 war die Bewerbung erfolgreich, das Fest fiel aber der Pandemie zum Opfer.
Das „Stadtlesen“ fand in Penzberg erstmals 2018 statt. Auch für 2020 war die Bewerbung erfolgreich, das Fest fiel aber der Pandemie zum Opfer. © Stadtbücherei

Penzberg – Keinen Erfolg hat Penzberg mit der Bewerbung für das „Stadtlesen 2022“ gehabt. Vielleicht gibt es aber einen Ersatz - wieder ein „Sta(d)tt-Lese-Fest“.

Penzberg - Mittlerweile stehen die 26 Austragungsorte für das „Stadtlesen 2022“ fest, darunter München, Fürth und Innsbruck, der letzte Ort kam mit Darmstadt erst kürzlich hinzu. Penzberg ist jedenfalls nicht unter den diesjährigen Lesestädten. Erfolgreich waren Bewerbungen, die auf der Internetseite des Festivals viele Unterstützer fanden.

„Das ist sehr schade“, kommentierte Stadtbüchereileiterin Katrin Fügener das Ergebnis. Denn es sei ein „sehr schönes Event“. Andererseits, so Fügener, sei es vielleicht ganz gut so. Denn die Städte haben keinen Einfluss, wann bei ihnen das Lesefest-Wochenende stattfindet. Und da hätte man heuer leicht mit dem Penzberger Stadtfest in Konflikt geraten können.

2018 zählte das Penzberger „Stadtlesen“ rund 2500 Besucher

Initiiert wurde das „Stadtlesen“-Festival vor über zehn Jahren von der Salzburger Innovationswerkstatt und ihrem Leiter Sebastian Mettler. Für das Jahr 2018 hatte sich Penzberg auf Betreiben der Stadtbücherei erfolgreich beworben. Rund 2500 Besucher kamen damals an vier Tagen auf den Stadtplatz, um in Büchern zu schmökern oder Lesungen zu lauschen. Ebenso erfolgreich bewarb sich Penzberg für das Jahr 2020. Allerdings wurde das Stadtlesen damals wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Die Penzberger Stadtbücherei kreierte daraufhin als Ersatz ein eigenes viertägiges „Sta(d)tt-Lese-Fest“ mit mehreren Lesungen, Poetry-Slam und Bücherflohmarkt.

Ersatz-Festival und neue Bewerbung

Büchereileiterin Fügener könnte sich so einen Ersatz auch für dieses Jahr sehr gut vorstellen. Man habe schon etwas in Planung, was auf Kinder abzielt, erzählt sie. Und wie sieht es mit einer Bewerbung für das „Stadtlesen 2023“ aus? Das müsse man sich im Büchereiteam überlegen, antwortet sie. Zumal 2023 auch wieder der Urmel-Literaturpreis verliehen wird und dies „organisatorisch sehr aufwendig“ sei. Besser passen würde es im Jahr 2024. Fügener: „Wir werden uns sicher wieder einmal bewerben, weil es eine tolle Sache ist.“

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