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AWO-Seniorenzentrum der Stadt Penzberg.

Stillstand bei Seniorenzentrum - doch die Uhr tickt

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Noch gibt es keine Einigung zwischen der Stadt Penzberg und dem AWO-Bezirksverband über das städtische Seniorenzentrum an der Gartenstraße. Aber die Uhr tickt.

Drei Wochen Zeit bleiben noch für eine Einigung. Jedenfalls läuft Ende Juni die Frist ab, in der ein neuer unterschriftsreifer Vertrag für das Seniorenzentrum vorliegen soll. Diese Frist hatte der Penzberger Stadtrat im vergangenen April dem AWO-Bezirk gesetzt. Damals hieß es, die Arbeiterwohlfahrt müsse zuerst die Kündigung des alten Vertrags zurücknehmen, danach werde man über einen neuen Vertrag verhandeln.

Bürgermeisterin Elke Zehetner erklärte auf Anfrage, dass der AWO-Bezirk die Kündigung bislang nicht zurückgenommen habe. Folglich wurde nach ihren Angaben noch nicht über einen neuen Vertrag verhandelt. „Es ist nicht mehr viel Zeit“, bestätigte die Rathaus-Chefin. In einer Woche soll es deshalb „ein Spitzengespräch“ zwischen Stadt und AWO-Bezirk geben, an dem auch die Seniorenreferenten des Stadtrats sowie Vertreter des Seniorenbeirats teilnehmen. Der Wunsch sei, dass man sich dort einige, so Zehetner. Das Ergebnis des Spitzengesprächs will Zehetner dem Stadtrat in dessen nächster Sitzung vorstellen. Er müsse dann entscheiden, wie es weitergeht.

Wie berichtet, soll der künftige Betreiber und Besitzer des Seniorenzentrums einen Neubau errichten, der die neuen gesetzlichen Vorgaben in der stationären Pflege erfüllt. Dabei geht es zum Beispiel um Zimmergröße und Bäder. Zudem ist es Wunsch der Stadt, dass ambulante Pflege, Kurzzeitpflege, Tagespflege und betreutes Wohnen angeboten werden. Acht Interessenten hatten sich bei der Stadt gemeldet, neben der AWO das BRK, die Caritas, die Rummelsberger Anstalten, die schon den „Steigenberger Hof“ betreiben, und vier private Unternehmen. Die Stadt Penzberg hatte im vergangenen April nach einer Stadtratssitzung auf Anfrage mitgeteilt, dass derzeit jedoch nur mit dem Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt gesprochen wird, um dessen Angebot näher auszuarbeiten. Als Voraussetzung wurde aber genannt, dass die AWO zuerst die Kündigung des alten Vertrags zurücknimmt. Gebe es keine Einigung, hieß es, werde das Haus unter allen Interessenten ausgeschrieben.

Der AWO-Bezirk äußerte sich auf Anfrage nicht.

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