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Jungbürgerversammlung im vergangenen Juli.

Penzberg und seine Zukunft: Jetzt reden die Jugendlichen

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Was wollen die Jugendlichen in Penzberg? Genau darum geht es am Mittwoch in der Jungbürgerversammlung.

Penzberg - Sechs Jahre dauerte es, bis im vergangenen Juli erstmals wieder eine Jungbürgerversammlung in Penzberg stattfand. Diesmal ist die Zeitspanne bedeutend kürzer. Die Stadt lädt für Mittwoch, 2. Mai, die Penzberger Jugendlichen wieder zu einer Jungbürgerversammlung ein. Sie findet von 17 bis 19 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses statt.

Ziel sei, sich auszutauschen und den Jugendlichen eine Plattform zu bieten, die es ihnen ermöglicht, Penzberg aktiv mitzugestalten, erklärt Lisa Nagel vom städtischen Familienbüro. Die Kernfragen bei dem Treffen lauten ihr zufolge: Welche Themen sind Dir wichtig? Was gefällt Dir in Penzberg? Was soll sich verändern?

Gesprochen wird auch darüber, wie die Jugendbeteiligung in Zukunft in Penzberg ablaufen soll: entweder durch eine Neuauflage des Jugendparlaments (Jupa) – das alte hatte sich im vergangenen Jahr aufgelöst – oder in Form von speziellen Projekten.

Der Penzberger Stadtrat sprach sich in der jüngsten Sitzung dafür aus, es noch einmal mit einem Jugendparlament zu probieren – und zwar als eine Vertretung, in die sich 12- bis 21-Jährige wählen lassen können und die nur noch neun Sitze hat. Es hieß, dass man es zumindest bis Ende Juli versuchen sollte. Kommt kein Jugendparlament zustande, soll auf projektbezogene Jugendbeteiligung gesetzt werden.

Dafür hatte Lisa Nagel in der Stadtratssitzung geworben. Schließlich wollen sich viele Jugendliche nicht zwei Jahre an ein Gremium binden, sagte sie. In einzelnen Projekten könnten sich Jugendliche dagegen befristet und gezielt für ihre Ideen einsetzen, beispielsweise für Spielplätze oder eine Disco, und das alles begleitet von Paten. Als ein Beispiel nannte sie die Kinder- und Jugendforen „Kinder haben das Wort“ im Münchner Rathaus. „Es wäre ein Versuch wert“, sagte Nagel.

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