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Fahrspaß auf der Berghalde.

Bilanz auf auf der Berghalde

Volksfest legt noch eine Schippe drauf

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Die zehn Tage Penzberger Volksfest sind zu Ende. Der Festwirt zieht eine positive Bilanz. Allerdings litten die Schausteller unter den Regentagen.

Penzberg – Christian Fahrenschon sitzt im gut besuchten Festzelt und ist zufrieden. „Wir haben nochmals eine Schippe drauf gelegt“, bilanziert der Wirt des Penzberger Volksfestes. Damit setzt sich eine positive Entwicklung auf der Berghalde fort. Schon vor einem Jahr war der 53-jährige Rosenheimer Gastronom mit dem Verlauf hochzufrieden gewesen. Das Ergebnis sei „kaum noch zu toppen“, sagte er damals. Es ging aber doch. Und das trotz des zum Schluss schlechten Wetters. Zumindest beim Wirt war die Nachfrage groß. Über die zehn Tage hinweg sei das Zelt gut gefüllt gewesen, rechnet Fahrenschon zusammen. 2500 Besucher passen maximal hinein. Mehr als 100 „Hirschen“, hölzerne Augustiner-Fässer zu 200 bis 230 Litern, wurden ausgeschenkt, an die 6000 Hendl gingen weg. Und immer mehr würden teurere Speisen wie Ente und Spanferkel „gut geordert“, freut sich Fahrenschon. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Draußen im Vergnügungspark lief das Geschäft wetterbedingt nicht gut. „Die Schausteller sind schwer enttäuscht“, räumt der Festwirt ein.

Den Standort Penzberg hatte Fahrenschon bereits in den Vorjahren gelobt – wegen der Infrastruktur und der guten Zusammenarbeit mit der Stadt. „Der Termin ist perfekt.“. Klar, dass er 2018 wiederkommen möchte. „Das ist ein Generationenfest, die ganze Region feiert in Penzberg.“ Fahrenschon denkt an Neuerungen: Samstag- und Sonntagnachmittags das Außengelände zusätzlich beleben. „Es passiert zu wenig auf dem Platz.“ Attraktionen könnten Spezialpreise und Pony-Kutschfahrten sein.

Noch steht das Bandfestival auf der Berghalde mit „Gamskampler“, „Woas mas?“ und „Heischneida“ auf dem Programm (Montag, 4. September, ab 17 Uhr) und tags darauf der Abbau. Es geht direkt zum Oktoberfest. Fahrenschon hatte in Penzberg über 40 Bedienungen beschäftigt. 25 Mitarbeiter sind es im Stammpersonal. Heuer waren sogar drei Auszubildenden dabei: Sie haben bei fahrenden Festzeltbetrieb ihre Lehre als Veranstaltungskaufmann und -frau begonnen.

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