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Penzberg: Das Wasser steigt!

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Nadelöhr Brücke an der Bichler Straße: So sah es am Samstag gegen 17 Uhr aus. Hier fließen Schwadergraben und Säubach zusammen. Die Stadt hat dort in den letzten Jahren den Hochwasserschutz massiv ausgebaut und die Brückendurchflüsse erweitert. © Andreas Baar

Penzberg - Gespanntes Warten herrscht derzeit in der Einsatzzentrale der Penzberger Feuerwehr. Die Sorge vor Hochwasser wächst.

Im Lagezentrum der Feuerwehr herrscht jetzt aber vorsichtiger Optimismus - weil es weniger regnet und die Loisach-Stände relativ stabil sind. Der Pegel der Loisach lag um 20.15 Uhr bei 5,51 Meter. Das Wasser steigt nicht mehr so schnell. Eine Hochwasser-Meldestufe gibt es dort immer noch nicht. Auch der Schwadergraben hat sich ein wenig beruhigt. Aber wenn es stärker regnet, steigt dort der Wasserstand wieder. Noch besteht keine Gefahr. Laut Kreisbrandinspektion gab es am heutigen Samstag bis gegen 18 Uhr im ganzen Landkreis noch keinen Einsatzalarm wegen Hochwasser.

Hochwassergefahr in Penzberg

Um 23 Uhr trifft sich in Penzberg der Krisenstab von Wehr, Stadt und Bauhof erneut. Sollte es wieder stärker regnen, wird es heute Nacht spannend. Zur Sicherheit hält bei der Feuerwehr bis morgen Früh um 8 Uhr eine Bereitschaft Hochwasser-Wache. Die Penzberger Wehr hat sich auf mögliche Einsätze vorbereitet: Ständig wird die Lage überwacht, regelmäßig fahren die Helfer Streife an den Bächen und an der Loisach. Die Anwohner am Schwadergraben wurden am Samstagvormittag vorsorglich von der Feuerwehr mit Flugblättern gebeten, ihre Keller zu sichern und bewegliche Teile am Bachufer zu bergen.

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