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Abrisshäuser: Für Neubauten an der Bürgermeister-Rummer-Straße 26, 28 und 30 soll die Wohnbauförderung angezapft werden.

Neubauten an der Bürgermeister-Rummer-Strasse

Schnell an die Förderquelle

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In Penzberg sollen möglichst bald Neubauten anstelle der leer stehenden Abrisshäuser an der Bürgermeister-Rummer-Straße entstehen. Dafür wird die Stadt Geld aus dem kommunalen Wohnbauprogramm beantragen.

Penzberg – Für diesen Förderweg entschied sich der Stadtrat nun auf Betreiben der BfP-Fraktion. In der jüngsten Stadtratssitzung hatte Bürgermeisterin Elke Zehetner erklärt, dies sei ein Projekt für nächstes Jahr. Allerdings empfahl Stadtkämmerer Hans Blank, schnell zu handeln, da die Fördermittel begrenzt sind.

Die Stadtverwaltung hatte in der Sitzung Stellung genommen zu dem Wohnungsleerstand der städtischen Gebäude an der Bürgermeister-Rummer-Straße 26, 28 und 30. Dabei handle es sich um Abrisshäuser; die Neubauten würden durch den Verkauf städtischer Grundstücke im Steigenberger Baugebiet „Hochfeld“ gegenfinanziert, hieß es. Der Beschluss, dafür auch die Wohnbauförderung anzuzapfen, fiel im Stadtrat einstimmig. Wolfgang Sacher (BfP) rechnet damit, auf diesem Weg „30 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten geschenkt zu bekommen“. Der Stadtrat bejahte ebenso den BfP-Antrag, dieses Förderprogramm auch für das Wohnbauprojekt an der Birkenstraße in Anspruch zu nehmen.

Auf Antrag von Sachers Fraktion äußerte sich die Stadtverwaltung außerdem zum Zustand der anderen Wohnhäuser an der Straße und zu deren Sanierungsbedarf. Laut Stadtbaumeister Justus Klement wurden in den Hausnummern 33 und 35 Putzuntersuchungen im Keller durchgeführt. Sie hätten ergeben, dass es sich bei den Verfärbungen um nicht schädliche Salpeter-Ausblühungen handle. Dort soll eine Putzsanierung erfolgen. Die ebenfalls entdeckten schwarzen Flecken seien zudem nicht Schimmel, sondern Schmutzrückstünde. Klement erklärte zudem, dass es in jenen Wohnungen Probleme mit Schimmel gebe, die noch nicht über eine Zentralheizung verfügten. Andererseits, sagte er, sei es in einigen Fällen ein Mieterwunsch, weiterhin mit Holz und Öl zu heizen, um höhere Mieten zu vermeiden.

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