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Fasching

Zwei Tanzfestivals der Garden in Penzberg - fast schon zirkusreife Akrobatik

Hunderte Tänzerinnen und Tänzer unterschiedlichen Alters waren am Freitag und Samstag zu den beiden schon traditionellen Gardetreffen nach Penzberg gekommen. Nach vier Jahren Pause fanden sie erstmals wieder in der Stadthalle statt. Vor begeisterten Zuschauern präsentierten die Garden zwei Tage lang ihr Können – und dabei gab es einige Neuerungen.

VON FRANZISKA SELIGER

Penzberg – Sandra Baumgartner wollte es nicht mehr: Vier Jahre hatten das Garde- sowie das Jugendgardetreffen in der Penzberger Wellenbadturnhalle stattgefunden; unter anderem wegen der Sanierung der Stadthalle. Aber so richtig konnte sie sich mit der Turnhalle all die Jahre nicht anfreunden. „Ich fand sie einfach zu groß. Die Stadthalle ist viel stimmungsvoller“, erklärte Baumgartner am Freitag, als das OK Penzberger Fasching zum mittlerweile 16. Gardetreffen, gefolgt vom 14. Jugendgardetreffen am Samstag, einlud – endlich wieder in der Stadthalle, auf Drängen von Sandra Baumgartner, die beim OK für die Organisation der Gardetreffen wesentlich verantwortlich ist.

Zwölf große Garden aus der Region zeigen ihr Können

Zwölf große Garden samt Prinzenpaaren aus der ganzen Region traten dabei allein am Freitagabend bis tief in die Nacht hinein auf. Am nächsten Tag folgten ab dem Vormittag die Kinder- und Jugendgarden ebenfalls mit Prinzenpaaren von etwa 10 Faschingsvereinen – unter anderem aus Penzberg, Sindelsdorf, Habach, Peißenberg und Iffeldorf. Die Märsche, Showtänze und Prinzenwalzer sahen allein am Freitag rund 400 Zuschauer, wie Baumgartner sagte. Zwei von ihnen waren Conny und Ute aus Sindelsdorf. „Uns macht Fasching einfach Spaß, und es ist toll, die verschiedenen Garden zu sehen“, begründeten sie ihr Kommen.

Gardetreffen in Penzberg - Rückkehr in die Stadthalle

Schauen, was die anderen so können und sich mit Gleichgesinnten austauschen: Das sind laut Kathrin von der Penzberger Garde wesentliche Ziele der Treffen, zu denen sich das OK heuer anlässlich seines 50. Jubiläums einiges Neue hatte einfallen lassen. So tanzten die Garden beispielsweise nicht mehr unten im Saal, sondern oben auf der Bühne. „Damit das Publikum besser sieht“, erklärte Sandra Baumgartner. Da es jedoch Garden gab, die mit schon fast zirkusreifer Akrobatik ihre Tänzerinnen in die Höhe warfen, mussten zuvor noch einige Bühnenblenden an der Decke demontiert werden, um Unfälle zu vermeiden, so die Organisatorin.

Beim Jugendgardetreffen traten schon die Jüngsten mit Feuereifer auf

Eröffnet wurden die Treffen traditionell von den Penzberger Gastgebern. Und die waren nach absolviertem Gardemarsch recht zufrieden mit ihrer Leistung. „Es ist gut gelaufen“, befand Tänzerin Kathrin. Nervös seien sie und die anderen Tänzerinnen immer vor dem Auftritt. „Aber sobald man losläuft, ist die Nervosität weg.“ Und wenn doch nicht? „Dann hilft lächeln am besten “, antwortete Giusy, die als Neuling in der Penzberger Garde zum ersten Mal am Gardetreffen teilnahm – und das mit 31 Jahren.

Aber zum Tanzen ist man eben nie zu alt - und auch nicht zu jung. Das zeigte sich am Samstag, als beim Jugendgardetreffen schon die Jüngsten mit Feuereifer auftraten. Etwa Emma (3) von der Peißenberger Garde „Frohsinn 2000“. „Schaffst Du das?“ fragte die Mama noch schnell vor dem Auftritt. Eine Antwort bekam sie nicht mehr. Da war Klein-Emma unter dem lauten Applaus der Zuschauer mit ihren Gardekolleginnen schon auf die Bühne marschiert.

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