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Ein gutes Team: Die Schüler der 9. Klasse mit Lehrerin Svenja Gloeck und Christian Drexler von der Firma Niebling Gmbh.  

Gymnasium Penzberg

Formel-1-Fieber im Physiksaal

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Penzberg - Am Freitag und am Samstag starten Schüler der 9. Klasse des Gymnasiums Penzberg beim Bayernwettbewerb "Formel 1 in der Schule" in der Oberpfalz.

Penzberg – Es herrscht Erfindergeist im Physikübungssaal des Penzberger Gymnasiums. Sieben Schüler der „9e“ sammeln sich stolz um ein rotes Modellauto, das ein wenig wie ein Ferrari-Rennwagen aussieht. Das kleine Auto ist das Ergebnis monatelanger Tüftelarbeit, die die Schüler mit Physiklehrerin Svenja Gloeck und Mitarbeitern der Penzberger Firma „Niebling GmbH“ geleistet haben.

So sieht es aus: Das Modell, das die Penzberger Gymnasiasten entwickelt haben.

In dem knapp 55 Gramm schweren Rennauto steckt die Hoffnung, beim Bayernwettbewerb „Formel 1 in der Schule“ am heutigen Freitag und am Samstag in Wiesau in der Oberpfalz gut abzuschneiden. Ein Wettbewerb, bei dem die Jugendlichen in Teamarbeit am Computer einen Rennwagen entwickeln und ihn auf einer CNC-Maschine fertigen lassen. Die Krönung: Sie liefern sich auf einer 20 Meter langen Strecke gegen andere Schülerteams ein Rennen. Die Autos sind mit einer Gaspatrone betrieben. 

Bevor die Tüftelarbeit begann, drohte das Projekt zu platzen: Die Firma, die ursprünglich als Partner geplant war, sprang im letzten Moment ab. „Ich habe noch in der Nacht sämtliche Firmen per Mail angeschrieben“, sagt Lehrerin Gloeck. Und sie hatte Glück: Am nächsten Morgen sagte die Penzberger Firma „Niebling GmbH“ zu, das Projekt zu unterstützen. 

In der Schule, zu Hause und bei der Firma „Niebling“ konstruierten die Schüler, die sich für den Wettbewerb den Namen „Speed of Light“ gaben, mit dem CAD-System „Solid Edge“ ein virtuelles Modell. Das fertige Modell wurde schließlich in der Firma aus einem Block gefräst.

Ein wenig ist sie schon zu spüren, die Aufregung der Schüler. Wie schnell der Rennwagen auf der 20 Meter langen Bahn ist, ist schwer abzuschätzen. Mit einer Gaspatrone, die beim Wettbewerb das Gefährt antreibt, hat das Team den Wagen noch nicht getestet.

Wer weiß, vielleicht hängt das Team die anderen Rennwagen ab. „Die Weltmeisterschaft wäre dann in Texas“, sagt Gloeck schmunzelnd. Keine schlechte Vorstellung.

Mehr in der Freitagsausgabe des "Penzberger Merkur". 

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