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Pfiffige Ideen zum Energiesparen werden gesucht.

Pfiffige Ideen gesucht: Penzberg verleiht Bürgerenergiepreis

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Wer bekommt in Penzberg den ersten Bürgerenergiepreis? Diese Frage soll in genau zwei Monaten beantwortet werden. Ab sofort läuft die Bewerbungszeit bei der Stadt Penzberg. Es winkt ein Preisgeld.

Ab sofort läuft die Bewerbungsfrist für den ersten Bürgerenergiepreis. Das teilte die Stadt Penzberg mit. Mitmachen können Privatleute, Schulen, Vereine, Organisationen und Gewerbetreibende aus Penzberg – wenn sie pfiffige Ideen haben.

Die Energiepreis-Idee hat eine längere Vorgeschichte. Die BfP-Stadtratsfraktion hatte bereits im Januar 2014 beantragt, einen derartigen Preis einzuführen, um Penzberger Bürger für „pfiffige und außergewöhnliche Ideen“ zu belohnen. Der Stadtrat stimmte dem damals auch zu. Doch das Vorhaben verschwand zunächst in einer Schublade – bis er im vergangenen Jahr vom städtischen Klimaschutzbeauftragten Patrick Jähnichen in abgewandelter Form wieder herausgeholt wurde. Sein Vorschlag, einen Preis für besonders energieeffiziente Heizkessel zu verleihen, erschien den Stadtratsmitgliedern allerdings nicht pfiffig genug. Jähnichen musste nacharbeiten. Sein neuer Vorschlag fand im vergangenen Februar dann mehr Gefallen.

Diese Woche hat die Bewerbungszeit für den ersten Penzberger Bürgerenergiepreis begonnen. Er soll laut Bürgermeisterin Elke Zehetner bei der Bürgerversammlung am Dienstag, 21. November, in der Stadthalle überreicht werden. Er kann an einen einzelnen oder an mehrere Preisträger gehen – im letzteren Fall wird das Preisgeld in Höhe von 3500 Euro aufgeteilt.

Privatleute, Vereine, Schulen und Gewerbetreibende, „die mit ihren Ideen und Projekten einen Impuls zur Energiewende und einer klimafreundlichen Zukunft geben“, so Jähnichen, können vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Man wolle mit dem Preis kreative Ideen und Maßnahmen in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien genauso fördern wie Beiträge für Ökologie und Klimaschutz. Mitmachen könne jeder, der seinen Hauptwohn-, Vereins- oder Unternehmenssitz in Penzberg habe, erklärte Jähnichen bei der Präsentation diese Woche. Über die Höhe des jeweiligen Preisgelds und die Platzierung entscheidet ihm zufolge eine sechsköpfige Jury: Sie besteht aus den Stadtratsmitgliedern Markus Kleinen (SPD), Wolfgang Sacher (BfP) und Dr. Kerstin Engel (Grüne), Bürgermeisterin Elke Zehetner, Stadtwerke-Vorstand Josef Vilgertshofer und dem Klimaschutzbeauftragten Jähnichen. Diese Jury soll die Bewerbungen unabhängig vom finanziellen und zeitlichen Aufwand „vor allem nach Kreativität des Konzepts, der Wiederholbarkeit und der Öffentlichkeitswirksamkeit“ beurteilen, hieß es.

Bewerbungen können bis zum 22. Oktober selbst eingereicht werden. Potenzielle Preisträger können ebenso von anderen vorgeschlagen werden. Auskünfte und Bewerbungsformular: „www.penzberg.de“. Weitere Fragen beantwortet Patrick Jähnichen: Telefon 08856/ 813220 oder E-Mail an „patrick. jaehnichen@penzberg.de“.

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