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Es wird asphaltiert: Die Arbeiten am Loisach-Radweg schreiten voran, hier am Penzberger Ende, wo die Radler auf den Loisachdamm geleitet werden. Der Asphalt reichte gestern früh schon bis zur Abzweigung nach Zachenried.

Penzberg-Beuerberg

Loisach-Radweg wird schon asphaltiert

Penzberg – Der neue Loisach-Radweg von Penzberg nach Beuerberg wächst und wächst. Bald können die ersten Radfahrer über den neuen Weg fahren.

Am Mittwoch begannen die Arbeiter auf Penzberger Seite damit, den Weg zu asphaltieren. Bis Donnerstagfrüh waren sie schon bis zur Abzweigung nach Zachenried gekommen. Auf Beuerberger Seite hat der Radweg bereits fast durchgehend eine Teerdecke – dort ist an manchen Wochenenden schon der eine oder andere Radfahrer zu sehen. „Bis Ende August soll der Weg befahrbar sein“, sagt Johann Eßel, der beim Penzberger Stadtbauamt für den Radweg zuständig ist. Damit liegen die Bauarbeiten voll im Zeitplan. „Auf Beuerberger Seite sind die Arbeiten zwar schon weiter fortgeschritten“, sagt er, „das liegt aber daran, dass dort früher mit dem Bau angefangen wurde.“ Penzberg konnte erst im Mai beginnen, weil die Stadt noch auf eine Förderzusage vom Freistaat gewartet hatte. Deshalb wird das längere Teilstück von Beuerberg bis zur Landkreisgrenze früher fertig als die 1,3 Kilometer lange Strecke auf Penzberger Seite. Fast 800 000 Euro kostet der Penzberger Abschnitt. Ganz unproblematisch verliefen die Bauarbeiten in den vergangenen Wochen nicht – was befürchtet worden war, traf ein. „Wir hatten immer wieder Probleme mit dem Untergrund, weil er so feucht ist. Dort befindet sich eine bis zu acht Meter dicke Torfschicht, die wir stabilisieren mussten“, so Eßel. Dazu wurde ein Geologe zur Hilfe geholt und ein Teil des Torfs abgetragen. Ersetzt wurde er durch Kies, der den Untergrund stabilisieren soll. Auf Beuerberger Seite ging der Bau hingegen zum Teil leichter von der Hand: „Dort verläuft der Radweg ein Stück auf der Trasse der ehemaligen Isartalbahn“, erklärt der Penzberger. Das hatte auch zur Folge, dass die Nachbarn weniger Ausgleichsflächen brauchten. Die Stadt Penzberg hat ihre Ausgleichsflächen für den Eingriff auf der anderen Seite der Staatsstraße geschaffen. Auf Penzberger Seite mussten auch Brücken gebaut werden – eine 7,5 Meter lang über den Brünnlesbach. Die andere Brücke ist zwölf Meter lang und führt über einen landwirtschaftlichen Weg. Mit der Fertigstellung des Radwegs zwischen Maxkron und Beuerberg wird die letzte Lücke des Loisach-Radwegs geschlossen. Er führt dann durchgehend von der Loisach-Quelle bis zur Isar.

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