Eismärchen in Penzberg 2019
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Das „Eismärchen“ in Penzberg 2019.

Eisfläche auf dem Penzberger Stadtplatz

Rathaus erarbeitet Corona-Konzept für „Eismärchen“ in Penzberg

  • vonWolfgang Schörner
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Wird es heuer in Penzberg ein „Eismärchen“ geben. Die Stadt hat ein Konzept für einen Eisplatz unter Corona-Bedingungen erarbeitet. Ob es realisiert wird, ist offen.

Penzberg – Aus Sicht der Penzberger Stadtverwaltung könnte es heuer im Dezember bis zum Ende der Winterferien im Januar wieder einen Eisplatz auf dem Penzberger Stadtplatz geben, trotz der Corona-Pandemie. Jedenfalls hat das Rathaus ein Konzept für ein „Eismärchen“ unter Corona-Bedingungen ausgearbeitet. Das teilte Bürgermeister Stefan Korpan (CSU) auf Anfrage mit. Es wird am heutigen Mittwoch dem Verwaltungs-, Finanz- und Sozialausschuss in einer nicht öffentlichen Sitzung vorgestellt. Dort soll – jedenfalls laut Tagesordnung – hinter verschlossenen Türen auch eine Entscheidung über die Durchführung des „Eismärchens“ fallen.

Laut Korpan wurde zudem das Landratsamt um eine Meinung zu dem Konzept gebeten. Er hofft, dass sie bis Mittwoch vorliegt. Ursprünglich hatte der Penzberger Stadtrat bereits im vergangenen Januar eine „Eismärchen“-Neuauflage beschlossen. Damals war Corona allerdings noch fern.

Landratsamt wurde um Stellungnahme gebeten

Das Konzept sieht laut Korpan zum Beispiel vor, dass der Stadtplatz-Bereich eingezäunt wird, um den Besucherstrom zu begrenzen. Ihm zufolge soll die Besucherzahl auf dem Platz – also nicht nur auf dem Eis – auf 250 limitiert werden. Ein Sicherheitsdienst soll den Zugang kontrollieren. Überlegt worden sei auch, so Korpan, zwei getrennte Zugänge zur Eisfläche und zum Schmankerlmarkt zu schaffen. Allerdings sei dies schwer umzusetzen, da auch Eisläufer zu den Ständen wollten und dann einen Umweg gehen müssten.

Unsicherheitsfaktor ist das angekündigte Lärmschutzgutachten

Ansonsten wäre laut Bürgermeister vorgesehen, wie im vergangenen Jahr eine 600 Quadratmeter große Schlittschuhfläche aufzubauen. Start wäre ihm zufolge das erste Adventswochenende, der Schluss am letzten Ferienwochenende im Januar. Bei den Öffnungszeiten will sich die Stadt am vergangenen Jahr zumindest orientieren. Auf die Frage, wie spät es am Abend gehen könnte, verwies Korpan auf das für Oktober angekündigte Lärmgutachten für den Stadtplatz.

Erst vor kurzem hatte in Wolfratshausen der Kulturausschuss entschieden, die dortige „Eiszeit“ wieder stattfinden zu lassen. Den Eisplatz an der alten Floßlände in Wolfratshausen gibt es seit drei Jahren im Winter. Im vergangenen Winter wurden dort 7570 Eisläufer gezählt.

Das Penzberger „Eismärchen“ gibt es seit dem Winter 2014/2015. Im vergangenen Dezember und Januar waren während der 37 Tage über 17 300 Schlittschuhläufer gezählt worden. Im Schnitt waren es 469 Eisläufer am Tag, ein Rekordwert.

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