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Das Gartenhaus war nicht mehr zu retten.

Brand in der Blumenstraße

Rettung in letzter Sekunde: Feuerwehr Penzberg verhindert das Schlimmste

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Ein Grill, eine Stichflamme, dann stand das Gartenhaus lichterloh in Flammen. Besonders problematisch: Direkt daneben stehen Wohnhäuser.

Penzberg - Es war kurz nach 20.30 Uhr. Bei der Freiwilligen Feuerwehr in Penzberg läuft gerade eine Übung. „Wir übten das Arbeiten unter Atemschutz und den Umgang mit Gefahrstoffen“, berichtet Kommandant Christian Abt am Dienstagmorgen der Heimatzeitung. Plötzlich schlagen die Piepser Alarm. Aus der Übung wird ein echter Einsatz. Ein Glücksfall, wie sich später herausstellen sollte. 32 Kameraden der Feuerwehr sind vor Ort, rennen zu den insgesamt sechs Fahrzeugen und rasen in die Blumenstraße.

Hier lodern die Flammen schon hoch. Ein Gartenhaus steht lichterloh in Flammen. Wie Stefan Sonntag, Pressesprecher der Kriminalpolizei in Rosenheim, mitteilt, war aus einem Gasgrill eine Stichflamme geschossen und hatte die Hütte in Brand gesetzt. Zum Glück waren die Penzberger Feuerwehrleute noch schneller als üblich vor Ort. Denn die unglaubliche Hitze, die das Feuer entwickelte, sorgte bereits dafür, dass die Rollläden und Fensterrahmen an den Wohnhäusern, die in direkter Nachbarschaft der Gartenhütte stehen, bereits anfingen zu schmelzen. Nur Augenblicke später hätten wohl auch sie Feuer gefangen.

Übergreifen der Flammen wurde buchstäblich in letzter Sekunde verhindert

„Unsere Hauptaufgabe war daher, ein Übergreifen des Feuers auf die benachbarten Grundstücke zu verhindern“, berichtet Feuerwehrkommandant Abt weiter. Das gelang zum Glück. Doch auch so ist der Schaden beträchtlich: Die Kripo schätzt, dass er „auf alle Fälle im fünfstelligen Bereich liegen wird“. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Die Gartenhütte brannte derweil komplett nieder. Nun hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Sie will am Nachmittag weitere Informationen veröffentlichen. Für Kommandant Abt und seine Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr wurde aus einer Übung ein ernster Einsatz, den sie zu seiner vollsten Zufriedenheit meisterten. Aufgrund der hohen Zahl an Penzberger Feuerwehrlern, die verfügbar waren, mussten keine weiteren Wehren alarmiert werden. 

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