24-Stunden-Alkoholverbot am Münchner Hauptbahnhof: Entscheidung ist gefallen

24-Stunden-Alkoholverbot am Münchner Hauptbahnhof: Entscheidung ist gefallen
+
Sonnige Zeiten: Seit zwei Monaten sind die beiden Penzberger Solarparks mit ihren 5000 Modulen in Betrieb. Am Montag wurde die offizielle Einweihung nachgeholt.

Schalter offiziell umgelegt: Penzbergs Solarparks liefern mehr Strom als vorhergesagt

  • schließen

Seit etwa zwei Monaten speisen die zwei neuen Solarparks in Penzberg Strom ins Netz - es läuft besser als erwartet. Am Montag wurde die offizielle Einweihung mit einem Festakt nachgeholt.

Penzberg – Seit knapp über zwei Monaten liefern die beiden neuen Solarparks an der Staatsstraße Penzberg-Bichl Strom. Rund 440 000 Kilowattstunden wurden bis heute produziert. Das ist etwas mehr als prognostiziert, was laut Stefan Fußeder an den zuletzt relativ vielen wolkenfreien Tagen liegt. Fußeder ist Projektingenieur bei dem Münchner Unternehmen Vispiron. Das Unternehmen hat zusammen mit den Penzberger Stadtwerken die zwei Solarparks für rund 1,5 Millionen Euro gebaut. Beide betreiben die Anlagen gemeinsam. Am Montag wurde nun bei einem kleinen Festakt auch offiziell der Schalter umgelegt.

Stadtwerke und Vispiron hatten sich für die Einweihung einen geeigneten Tag ausgesucht. Denn am Montag veröffentlichte der Weltklimarat auch seinen Sonderbericht, demzufolge die Klimaveränderung schneller als angenommen voranschreitet. Darin stehe aber auch, dass die Menschheit das Heft des Handelns noch in der Hand halte, sagte Vispiron-Geschäftsführer Florian Schönberger – womit er auf die zwei Penzberger Photovoltaik-Parks zu sprechen kam. Die Energiewende, sagte er, bestehe aus einer Vielzahl lokaler Projekte. „Global denken, lokal handeln – so wurde damit in Penzberg umgegangen“, lobte Schönberger.

Dass es für Windkraft in der Penzberger Region kaum Chancen gibt und die Wasserkraft so gut wie ausgereizt ist, sagten Bürgermeisterin Elke Zehetner und Stadtwerke-Vorstand Josef Vilgertshofer. „Bleibt die Solarkraft übrig“, so Vilgertshofer. Die Leistung der zwei Anlagen, zusammen 1,5 Megawatt, reicht aus, um fast 500 Vier-Personen-Haushalte mit Strom zu versorgen. Zur Veranschaulichung: Das entspricht etwa der Hälfte des Ortsteils Steigenberg. Tatsächlich wird der Strom in die nahe Mittelspannungsleitung der Bayernwerk-AG eingespeist, die nach Penzberg führt.

Zehetner äußerte die Idee, Schulklassen über das Gelände zu führen, um ihnen diese Form der Energieerzeugung zu zeigen. Womöglich erhält der Solarpark in Zukunft aber auch noch andere Besucher. Man werde versuchen, so Schönberger, das Gelände mit Schafen zu beweiden, um das Gras kurz zu halten. Im Herbst soll zudem damit begonnen, die Solarparks mit einer bis zu drei Meter hohen Hecke einzugrünen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Real-Madrid-Star kauft Luxus-Auto in Schongau - und bekommt in Spanien deshalb richtig Ärger
Ein Real Madrid-Spieler hat einen neuen Rolls Royce - und zwar aus Schongau. Was dort für Begeisterung sorgte, handelte dem Kicker daheim einen Haufen Ärger ein.
Real-Madrid-Star kauft Luxus-Auto in Schongau - und bekommt in Spanien deshalb richtig Ärger
Zigeunerbraten wird zum Pusztabraten: Metzgerei benennt Schinken um - weil Kunden meckern
Wer bei der Metzgerei Boneberger (Schongau) einkauft, wundert sich vielleicht: Der Schinken „Zigeunerbraten“ heißt nun „Pusztabraten“ - wegen den Kunden.
Zigeunerbraten wird zum Pusztabraten: Metzgerei benennt Schinken um - weil Kunden meckern
Klare Mehrheit für Ende des Musikvereins
Seit 1994 fungiert der Musikverein Stadtkapelle Penzberg als Förderverein für die Stadt- und Bergknappenkapelle und den Spielmannszug. Doch damit ist bald Schluss. In …
Klare Mehrheit für Ende des Musikvereins
Eine Extrawurst für Hunde
Mit ihren Vierbeinern auf einem umzäunten Gelände unbeschwert herumtollen können: Das will eine Gruppe von rund 20 Hundebesitzern in Polling. Die Begeisterung über den …
Eine Extrawurst für Hunde

Kommentare