Mit leuchtenden Blumentöpfen zum Erfolg

Penzberg - Leuchtende Blumentöpfe: Damit sucht eine Schülerfirma des Gymnasiums Penzberg den Erfolg.

"Die Prototypen sind entwickelt und getestet, jetzt geht es an die Produktion“, berichtet Joshua Ott. Er ist Vorstandsvorsitzender der Schülerfirma „Flashpot“. 13 Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe am Penzberger Gymnasium hatten die „Flashpot“-Firma Anfang des Schuljahres gegründet. Die Jung-Unternehmer wollen ihre leuchtenden Töpfe, die „Flashpots“, demnächst beispielsweise beim Tollhub und beim Maimarkt anbieten. Damit die Idee zur Serienreife entwickelt werden konnte, hieß es in den vergangenen Monaten Planen, Umsetzen, Testen, Verbessern und Vermarkten. Tätigkeiten, die in der Schule nicht zum Alltag gehören. „Da kommen Fähigkeiten bei den Schülern zum Vorschein, die man sonst nicht so sieht“, sagt Betreuungslehrerin Angela Bode. Genau dies ist für sie ein positiver Effekt des Projekts.

Die Schüler selbst sind engagiert bei der Sache. Klar, dass es schon Rückschläge gab. So erwies sich der erste Muster-Topf als zu dickwandig. Kein Licht drang durch die transparenten Töpfe nach außen. „Wir sammeln eben praktische Erfahrungen wie bei dieser Fehlbestellung und lernen daraus“, sagen sie. Die einzelnen Abteilungen der Firma müssen lernen, miteinander im Team zu arbeiten. Und das funktioniert, wie die Schüler kürzlich auf der ersten Aktionärshauptversammlung den Anteilseignern berichten konnten. Mit Ende des Schuljahres ist auch „Flashpot“ beendet. Dann ist Zahltag. Das bedeutet, dass die Anteilseigner ihren Gewinn ausbezahlt bekommen. Wenn es einen gibt. Das aber scheint außer Frage, so professionell wie die jungen Unternehmer ihr Projekt angehen.

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