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Die Meinung der Unternehmer in der Innenstadt wollen Tatjana Patermann, Katharina Panholzer, die bei der Befragung helfen wird, Jörn Millan und Monika Uhl von „Pro Innenstadt“ wissen.

Schwächen und Stärken: „Pro Innenstadt“ startet Umfrage in Penzberg

Jetzt sind die Unternehmer in der Innenstadt gefragt: Ab kommender Woche will der Verein „Pro Innenstadt“ mit einer Umfrage die Stärken und Schwächen von Penzbergs Zentrum aus Sicht von Einzelhandel, Gewerbe und Co. ermitteln.

Penzberg – „Wie bewerten Sie die Lage Ihres Unternehmens?“ „Haben Sie vor, in die Immobilie Ihres Unternehmens zu investieren?“ „Haben Sie Pläne, mit Ihrem Unternehmen in absehbarer Zeit die Innenstadt zu verlassen?“ Oder: „Welche Infrastrukturprobleme gibt es für Sie?“: Das sind nur einige der Fragen, zu denen die Unternehmen in der Innenstadt Stellung nehmen sollen – und zwar möglichst alle, wie Vereinsvorsitzende Monika Uhl bei dem Pressegespräch am Freitag betonte, bei dem die Umfrage vorgestellt wurde. Denn ihr Verein möchte in rund 14 Tagen nicht nur die Gastronomen und Einzelhändler im Erdgeschoss um ihre Meinung bitten. Auch die Dienstleister, Ärzte oder Handwerker in den oberen Etagen der Geschäftshäuser sollen befragt werden. „Jeder, der in der Innenstadt unternehmerisch tätig ist“, sagt Uhl. Wie viele das genau sind, sei schwer zu sagen. Auch über die exakte Zahl an tätigen Unternehmen im weiten Umkreis rund um den Stadtplatz soll die Befragung darum Fakten liefern. Uhl versichert, dass es eine Befragung in dieser Form bisher noch nicht gegeben habe in Penzberg. Ziel ihres Vereins sei es, über die Umfrage aussagekräftige Zahlen und Fakten zur Lage in der Innenstadt zu sammeln. Diese sollen dann „nicht in der Schublade landen“, sondern eine Argumentationsgrundlage für die Zukunft und Basis für künftige Entscheidungen sein, denn: „Wir müssen aus der gefühlten Wahrheit raus.“

Mit knapp zwei Seiten sei die Umfrage absichtlich kurz gehalten worden, so Uhl. Entwickelt worden seien die Fragen vom Vereinsvorstand in Abstimmung mit Bau- und Ordnungsamt der Stadt. „Die Innenstadt ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen“, erläutert Uhl. Für viele Unternehmen entstünden dadurch Probleme; beispielsweise bezüglich Parkflächen für Kunden und Mitarbeiter. „Es wird höchste Zeit eine Datenqualität dahinterzulegen mit der wir agieren können und nicht nur reagieren.“

Soweit möglich werden die Unternehmen die Umfrage online zugeschickt bekommen. Wer über dieses Medium nicht erreichbar ist, den werden Katharina Panholzer Sabine Ostermann vom Unternehmen „Neuorientierung null-acht 12“ im Auftrag von „Pro Innenstadt“ ab Donnerstag, 14. Februar, persönlich befragen.

Die Ergebnisse sollen laut Uhl auch der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt und etwa Ende März öffentlich bekannt gegeben werde.

Text: Franziska Seliger

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