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Penzberger Wellenbad beim Schwimmtraining.

Schwimmer starten Wellenbad-Bürgerbegehren

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Der Schwimmverein in Penzberg startet mit der schon länger angekündigten Unterschriften-Aktion für ein Wellenbad-Bürgerbegehren.

Penzberg - Die Penzberger Schwimmgemeinschaft Oberland (SGO) sammelt ab Mittwoch, 15. Februar, Unterschriften für ein Wellenbad-Bürgerbegehren. Das kündigte am Dienstag der Vorsitzende Wolfgang Kling an. Um einen Bürgerentscheid herbeizuführen, benötigen die Schwimmer rund 1350 Unterschriften von Penzberger Wahlberechtigten. Sammeln wolle man in den nächsten vier bis sechs Wochen aber 1500 bis 2000 Unterschriften, so Kling.

Verhindern will der Verein, dass das Wellenbad abgerissen wird und an dessen Stelle ein neues Hallenbad entsteht. In diesem Fall wäre Penzberg laut Bauplan rund zweieinhalb Jahre ohne Schwimmbad. Der Verein fürchtet, dies wäre das Aus für ihn. Er will deshalb, dass das Wellenbad bestehen bleibt und nur saniert wird.

Nicht umstimmen ließ sich der Verein durch die Bürgerinfoveranstaltung vor zwei Wochen. Die Stadtwerke und ihre Experten hatten von mehr als 19 Millionen Euro Sanierungsbedarf für das Wellenbad samt neuen Lehrschwimm- und Ganzjahresbecken gesprochen. Das Investitionsvolumen für ein neues Hallenbad taxieren sie auf 12 Millionen Euro.

Nicht glauben wollen das Kling und seine Mitstreiter. Auf der Liste für die Unterschriften-Aktion schreiben sie, das Wellenbad könne für einen Bruchteil der Kosten in den jährlichen Wartungspausen saniert werden, ohne den Betrieb zu unterbrechen. Sie wollen, sagte Kling auf Nachfrage, ab Mittwoch zunächst intern im Verein sammeln, ab Donnerstag oder Freitag dann von Haus zu Haus ziehen und am Samstag Infostände bei Rewe, Edeka und Tengelmann in Penzberg für die Unterschriften-Aktion aufstellen.

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