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Voller Spannung verfolgen die vielen Zuschaue r den Start des Rennens.

Ein voller Erfolg

So lief das 1. Penzberger Feuerwehr-Entenrennen

Es war ein rasantes Rennen mit vielen Teilnehmern und Zuschauern: Das 1. Penzberger Feuerwehr-Entenrennen. Die Floriansjünger veranstalteten es wegen ihres Jubiläumsjahres.

Penzberg – Schon eineinhalb Stunden vor Rennbeginn hatte sich eine lange Schlange vor dem Ausgabenschalter mit den Rennlizenzen gebildet. Darunter viele Familien aus Penzberg, aber auch von weiter her. So etwa Edmund Häner, der mit seinen drei Kindern aus Geretsried gekommen war. „Wir waren vor drei Jahren schon einmal da. Bei dem Entenrennen der SPD. Das war super spannend damals“, erklärte der Familienvater. „Meine Kinder wollten deshalb unbedingt wieder dabei sein.“

Eine der Renn-Enten.

In einem langen Tross liefen die Zuschauer vom Feuerwehrgerätehaus zum Oberlauf des Schwadergrabens, wo Erster Kommandant Christian Abt um 14 Uhr das Rennen starten wollte. „Wir haben 500 Enten für das Rennen besorgt und knapp 400 davon über Rennlizenzen an die Zuschauer verkauft“, sagte er. Jede Ente – alle übrigens in aufgemalter Feuerwehruniform - kostete fünf Euro. Mittels Drehleiter wurden die gelben Quietschetierchen am Startpunkt in einem Sack in die Luft gehoben. „10 – 9 – 8…“ begann Abt den Countdown, in den vor allem die vielen Kinder begeistert einstimmten - die Augen gebannt nach oben gerichtet, wo sich Sekunden später eine gelbe Flut Gummi-Enten in den Schwadergraben ergoss. „Bei Probedurchläufen haben die Enten rund 40 Minuten für die Strecke gebraucht“, so Abt. Am Samstag machte die starke Strömung die lahmen Enten der Probeläufe zu echten Renn-Enten. Nur rund 10 Minuten benötigten manche von ihnen für die etwa 300 Meter lange Strecke, angefeuert von den Zuschauern, die neben den Bade-Enten herliefen und nachhalfen, wenn sich eine von ihnen im Gras der Uferböschung verfing. So auch Leo mit seiner Mama. „Ich will unbedingt, dass meine Ente gewinnt“, sagte der 3-jährige Penzberger. Er hatte nämlich gehört, dass der Sieger eine Spielzeugfeuerwehrstation gewinnt.

Insgesamt gab es laut Adrian Leinweber, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Feuerwehr, 200 Preise zu gewinnen. Ihm zufolge war das Feuerwehr-Entenrennen ein „absoluter Erfolg“. Der Erlös werde in weitere Veranstaltungen anlässlich des Jubiläumsjahres investiert. Einen Sieger gab es auch: Alexander Urban hatte von allen Enten die schnellste.

Text: Franziska Seliger

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