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Nacht der lebenden Bücher, hier bei der Premiere im Juni 2016.

Wenn „lebende Bücher“ erzählen

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Lebende Bücher - sie gibt es in der Stadtbücherei in Penzberg, und zwar zum Zuhören. Im Februar findet dort die zweite „Nacht der lebenden Bücher“ statt.

Penzberg - Im vergangenen Sommer gab es in der Penzberger Stadtbücherei die erste „Nacht der lebenden Bücher“. Nun folgt die Fortsetzung: Neun Menschen, die ein besondereres Wissen haben oder Abenteuerliches erlebt haben, werden am Mittwoch, 22. Februar, ab 19 Uhr in gemütlicher Runde erzählen und Fragen beantworten.

Dabei sind Arzt Dr. Claus Schröder, der für die Organisation „German Doctors“ in den Slums von Kalkutta arbeitete; der Koch Manfred Heissig, der bei der Fußball-WM in Südafrika für die Prominenz kochte; Lehrerin Karin Lux, die in acht Jahren Auslandsschuldienst neue Impulse und Begeisterung für ihren Beruf fand; Hauptlöschmeister Klaus Edenhofer, der für die Feuerwehr brennt; Apotheker und Chemiker Dr. Thomas Bergmann, der seit Jahren für „Apotheker ohne Grenzen“ in Katastrophengebiete fährt; Gönül Yerli, Deutsche mit türkischen Wurzeln, die erzählt, „warum die Türken so sind, wie sie sind“; Pauline Albers-Mitchell, Dozentin für interkulturelle Kommunikation, die erklärt, warum Verständigung oft so schwierig ist; Autor Stefan König, der über seine Berg-Erlebnisse erzählt; Axel Seip, der über sein Leben als Schauspieler, Lehrer und Reporter berichtet.

Karten für fünf Euro gibt es in der Penzberger Stadtbücherei (Rathauspassage). Dort kann man sich auch für seine Favoriten vormerken lassen. Die Erfahrung zeigt: Jeder schafft es an einem Abend, nur maximal drei Erzählern zu lauschen.

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