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Die Entscheidung könne sie nicht nachvollziehen

Stadthalle: Das sagt Paula Maria Reisek zum „Nein“

Der Stadtrat hält an der Kündigung der Stadthallen-Wirtin Paula Maria Reisek fest. Der Entschluss fiel einstimmig und hinter verschlossenen Türen. Das sagt Paula Maria Reisek zu der Entscheidung. 

Bereits nach der Sitzung am Dienstag habe sie es „im Gefühl gehabt“, wie der Entschluss im Stadtrat ausfallen würde, sagte Paula Maria Reisek gestern auf Nachfrage. „Es ist aus dem Ruder gelaufen.“ Ihr kam es so vor, dass sie bei den Stadträten„keine Chance“ gehabt habe. Das Urteil sei schon vorab getroffen worden. „Egal, was ich für Lösungen vorgeschlagen hätte, ich vermute, es wäre abgelehnt worden.“ Diese Haltung seitens der Stadtvertreter kann die 32-Jährige nicht verstehen. Immerhin sei sie immer an einer „friedlichen Lösung“ interessiert gewesen, betont sie. „Ich war kooperativ.“ Eine Lösung muss für sie jedoch auch wirtschaftlich sein. Das Argument, dass das Restaurant und der Veranstaltungsbereich nur auf einen Betreiber ausgerichtet sei, ist für sie nicht nachvollziehbar. Ihrer Ansicht nach ist eine Aufteilung die einzige Möglichkeit, hier „wirtschaftlich zu arbeiten“. 

Ebenso wenig kann sie nachvollziehen, dass sich die Stadt „versperre“, mit ihr als Wirtin einen Neuanfang zu versuchen und zugleich ihr Angebot abschlage, die Pacht- und Nebenkosten ihres Vorgängers zu übernehmen. Immerhin gebe es derzeit keinen anderen Anwärter. Das könne auch nicht im Sinne der Penzberger sein. Reisek wäre es am liebsten, wenn sich beide Seiten „intern“ einigen könnten. Ob das funktionieren wird, kann sie jedoch nicht sagen. Immerhin habe sie in die Stadthalle bereits „viel Geld hineingesteckt“. Existenzen der Mitarbeiter seien bedroht. „Auch das muss man sehen.“

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