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Trockengelegt: der Brunnen am Stadtplatz in Penzberg.

Der Esel sprudelt nicht mehr

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Penzberg - Der Esel-Brunnen am Stadtplatz in Penzberg steht auf dem Trocknen. Er ist vorzeitig in die Winterpause gegangen. 

Eigentlich sollte der Stadtplatz-Brunnen, der wegen seines Wasserverbrauchs für Aufregung sorgt, erst nächste Woche für die kalte Jahreszeit stillgelegt werden. Nun wurde der Hahn vorzeitig abgedreht. Es war quasi ein spontaner Entschluss.

Am Donnerstag trafen sich am Stadtplatz die Firma, die für die Installation zuständig ist, Stadtbaumeister Justus Klement und Bildhauer Michael von Brentano, der den „Wasserträger“ geschaffen hat. Reden wollten sie darüber, wie der Wasserverbrauch gesenkt werden kann. Er liegt, wie berichtet, bei fast 14 000 Liter am Tag. Um ans Innenleben des Esels zu kommen, mussten sie das Wasser abdrehen. So kam es zur vorzeitigen Winterpause.

Wie der Verbrauch gesenkt werden kann, wenn der Brunnen ab Mai wieder sprudelt, war am Donnerstag noch nicht klar. Allerdings gibt es Ideen: zum Beispiel den Wasserdruck zu verändern oder die Zeitschaltuhr umzustellen. Sie könnte zum Beispiel so programmiert werden, dass der Brunnen in der Stunde nur jeweils eine Viertelstunde sprudelt. Skeptisch wurde der Vorschlag gesehen, den Brunnen über eine Umwälzpumpe zu betreiben: Es wäre sehr aufwendig, weil ein unterirdisches Bauwerk für die Pumpe nötig wäre, in dem auch Platz für die Wartungsarbeiten ist, hieß es. Auch der Stromverbrauch würde sich erhöhen. Außerdem sei eine Pumpe anfällig, wie der Brunnen am blauen Kiosk zeigt.

 

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