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Ab 1. Mai geht's auch wieder in Penzberg los: Das bundesweite Stadtradeln. 

Stadtradel-Aktion

Auf die Fahrradsattel, fertig, los!

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Penzberg – Auf dem Äquator einmal um die Erde – das sind etwas über 40 000 Kilometer. So viel schafften im vergangenen Jahr die Penzberger bei der bundesweiten „Stadtradeln“-Aktion.

Heuer nimmt Penzberg zum zweiten Mal teil, und zwar von 1. bis 21. Mai. Der Penzberger Klimaschutzbeauftragte Patrick Jähnichen warb gestern zusammen mit Bürgermeisterin Elke Zehetner für die Aktion. Wer mitmachen will, kann sich ab sofort anmelden.

Der bundesweite Wettbewerb findet heuer zum neunten Mal statt, initiiert von einem Klimabündnis, in dem Kommunen und Landkreise vereint sind. Beim „Stadtradeln“ geht es darum, welche Kommune nach drei Wochen die meisten Fahrrad-Kilometer in Relation zu ihrer Einwohnerzahl vorweisen kann. Das eigentliche Ziel ist laut Jähnichen aber, für den Klimaschutz und das Radfahren zu werben, auch über die dreiwöchige Aktion hinaus, und Kohlendioxid zu vermeiden, indem die Teilnehmer vom Auto aufs Rad wechseln.

Im vergangenen Jahr hatten sich bundesweit 340 Kommunen mit rund 130 000 Radlern beteiligt. Dabei, so die Hochrechnung, wurden fast 3600 Tonnen Kohlendioxid vermieden. Penzberg war auf Initiative der „Bürger für Penzberg“ (BfP) erstmals dabei. „Für die Premiere war es nicht schlecht“, sagte Jähnichen gestern. Immerhin kam Penzberg unter den fahrradaktivsten Kommunen pro Einwohner auf den 98. Platz. Der Penzberger Stadtrat radelte im Vergleich der aktivsten Kommunalparlamente sogar auf den 16. Platz. 230 Radler hatten sich für die drei „Stadtradeln“-Wochen im Juni registriert. Laut Jähnichen schafften sie 40 186 Kilometer, was einer Kohlendioxid-Ersparnis von 5,8 Tonnen entspreche, etwa so viel wie zwei Autos im Jahr ausstoßen, die jeweils 15 000 Kilometer unterwegs sind. Zum Vergleich: In Weilheim fuhren voriges Jahr 588 Radlern fast 148 000 Kilometer.

Für die Wiederholung, die im Mai startet, hofft Jähnichen nun, die Werte des vergangenen Jahres zu übertreffen. Gerade auf den kürzeren Strecken sollten die Penzberger vom Auto aufs Rad umsteigen, sagte er. Wer beim „Stadtradeln“ mitmachen will, kann sich ab sofort im Internet registrieren lassen, als Einzelfahrer oder im Team. Während der drei Aktionswochen tragen die Teilnehmer ihre gefahrenen Kilometer selbst ein. Mogeln ist zwar möglich, allerdings geht es ohnehin eher um den guten Willen und das Signal, etwas für den Klimaschutz zu tun.

Weil am Auftakttag, dem Sonntag, 1. Mai, in Penzberg das Street-Food-Festival stattfindet, hat Jähnichen am Stadtplatz einen Infostand. Auch dort kann man sich registrieren lassen. Kleine Anreize: Für die ersten 30 Radler am Infostand samt Fahrrad gibt es laut Jähnichen einen Verzehrrabatt in Höhe von 2,50 Euro fürs Street-Food-Festival. Außerdem sollen am Ende die drei besten Einzel-Radler und die drei besten Teams kleine Preise erhalten.

Anmeldung

Wer am „Stadtradeln“ teilnehmen will, kann sich registrieren lassen über die Internetseite der Stadt (www.penzberg.de), direkt unter www.stadtradeln.de, im Rathaus bei Patrick Jähnichen (Telefon 08856/ 813148; Raum 244) oder beim Infostand am 1. Mai.

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