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Wo geht die Reise hin? Für einen „Spatzennest“-Anbau will der Stadtrat erst eine Kostenschätzung.

Kindertagesstätten in Penzberg

Stadtrat bremst bei „Spatzennest“-Anbau

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Penzberg – Der Penzberger Stadtrat ist davor zurückgeschreckt, einen Anbau für zwei oder drei Kindergartengruppen bei der Kinderkrippe „Spatzennest“ zu beschließen.

Der Anbau ist damit allerdings nicht vom Tisch. Der Stadtrat einigte sich darauf, sich zuerst eine Kostenschätzung vorlegen zu lassen. Zudem soll das Bauamt die Vergabe der Planungsleistungen vorbereiten.

Die Kinderkrippe „Spatzennest“ am Daserweg hatte bereits im vergangenen Jahr angeboten, einen Anbau für Kindergartengruppen zu schaffen – damals scheiterte dies im Stadtrat, weil er eine Beteiligung an der Finanzierung ablehnte. Allerdings deutete sich nach der jüngsten Einschreibung in den Kindertagesstätten an, dass die Stadt über den geplanten Kindergarten der Pfarrei Christkönig hinaus mehr Plätze braucht. Dies ist der Grund, weshalb das „Spatzennest“-Angebot mittlerweile wieder auf dem Tisch liegt.

Einen Grundsatzbeschluss wollte der Stadtrat diese Woche trotzdem nicht fällen. Er strich den entsprechenden Satz aus dem Beschlussvorschlag des Rathauses. „Wir brauchen erst die Kosten und einen Deckungsvorschlag“, sagte Wolfgang Sacher (BfP). Das Problem sei, dass man nicht wisse, was mit der Gewerbesteuer-Rückzahlung an Roche auf die Stadt zukommt. Deshalb wolle er jetzt keinen pauschalen Beschluss fällen. Eine Kostenschätzung mahnten auch die anderen Fraktionen an.

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